Trio hilft dem WSV mit 100.000 Euro

Fußball-Regionlliga : Update: Trio hilft dem WSV mit 100.000 Euro

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV scheint die drohende Insolvenz abwenden zu können. Für die notwendigen 100.000 Euro liegen drei Zusagen vor.

Wie Vorstandssprecher Alexander Eichner am Sonntagabend (17. März 2019) der Wuppertaler Rundschau bestätigte, handelt es sich dabei um den ehemaligen Vorsitzenden Friedhelm Runge, den aktuellen Trikotsponsor Uwe Heyn (Firma „fobeal“) und den neuen Sportdirektor Karsten Hutwelker.

Das Geld, das bis Montag eingetroffen sein muss, wird demnach laut Eichner in Form von Darlehen bzw. Bürgschaften gewährt. Bis dahin gebe es noch einiges zu tun. „Es ist einiges an Formalien zu erledigen“, so der Vorstandsvorsitzende gegenüber den Rundschau.

Der neue Vorstand hatte am Samstag auf einer Pressekonferenz ein Finanzloch von mindestens 200.000 Euro bis Saisonende bekannt gegeben. Dies sei das Resultat des aktuellen Kassensturzes, hieß es (wir berichteten).

Der neue ehrenamtliche Sportdirektor Karsten Hutwelker hat unterdessen am Sonntag seine ersten Amtshandlungen vollzogen. Zunächst verfolgte der den 5:2-Sieg der A-Junioren gegen die SSVg Velbert, danach führte er ein erstes Gespräch mit Trainer Adrian Alipour.

Der WSV-Vorstandsvorsitzende Alexander Eichner. Foto: Jochen Classen

„Ich sehe meine Aufgabe zunächst darin zu beobachten, zu begleiten und dann zu bewerten. Jeder hat bekommt seine Chance. Ich arbeite wie immer: Es gibt nur gut oder schlecht“, kündigt der 47-Jährige, der noch offiziell bis zum Saisonende beim FC Oberlausitz Neugersdorf unter Vertrag steht, dort aber Mitte Februar beurlaubt worden ist, an.

Ziel sei es, so schnell wie möglich die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln - und sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. „Im Halbfinale zu Hause gegen Monheim ist ein Sieg Pflicht. Im Endspiel wäre dann in einer Partie alles möglich“, glaubt Hutwelker. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Mannschaft auch jetzt noch über genügend Qualität verfügt, um in der Regionalliga zu bleiben.“

Mehr von Wuppertaler Rundschau