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Stellungnahme des Verwaltungsrates des Fußball-Regionalligisten WSV

Fußball-Regionalliga : Vier WSV-Verwaltungsräte: „Vorbau hat dies nie geliefert“

Der Verwaltungsrat des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV hat sich zur Erklärung des ehemaligen Vorsitzenden Christian Vorbau geäußert. Der Wortlaut.

„Wir bedauern die jüngsten Rücktritte von drei Mitglieder des VWR. Leider ist dem Verein hierdurch ein weiterer Schaden in der Außendarstellung entstanden. Der Darstellung, die Kläger hätten die Chancen durch die Kandidatur der von Christian Vorbau vorgeschlagenen Kandidaten nicht erkannt, ist eine durchschaubare Verdrehung der Tatsachen! So hat unter anderen der ehemalige Oberbürgermeister (Andreas Mucke, Anm. der Red.) sieben von möglichen sieben Stimmen erhalten, und auch die weiteren drei Kandidaten wären ohne die Stimmen derer, die diese Kandidaten angeblich verhindern wollten, nicht in den VWR gewählt worden.

Das Problem von Christian Vorbau ist nicht einen Fehler gemacht zu haben. Größe zeigt man aber, indem man einen solchen zugibt und für die Beseitigung desselben eintritt. Auch als Vorsitzender des Verwaltungsrates steht man nicht über der Satzung, der Geschäftsordnung und sonstigen, rechtlichen Regeln. Wenn er trotz der Eindeutigkeit der gerichtlichen Begutachtung und Wertung durch einen Berufsrichter seine Handlungsweise nach wie vor für rechtens hält, ist das nicht mehr nachvollziehbar. Der Gang zum Amtsgericht hätte dennoch vermieden werden und können. Es gab etliche Vorschläge und auch ein Schlichtungsgespräch mit Vorstand, Teilen des VWR und dem Ehrenratsvorsitzenden, alles leider ohne Erfolg. Das von Christian Vorbau geschaffene Problem hätte also jederzeit noch geräuschlos gelöst werden können, ohne den WSV nach außen erneut erheblich zu beschädigen.

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Zur Wahrheit gehört auch, dass es immer das Ziel von Alexander Eichner war, Friedhelm Runge als Sponsor zurückzugewinnen. Nicht Friedhelm Runge hat sich aufgedrängt, sondern umgekehrt. Dass der VWR Mitte 2020 mit großer Mehrheit für den Einstieg des Herrn Runge gestimmt hat, ist auch Teil der Wahrheit, die Christian Vorbau wohl auch jetzt leugnet?! Friedhelm Runge bat bereits vor Monaten um ein Konzept, wie der Verein zukunftssicher ohne ihn aufgestellt werden kann. Christian Vorbau hat dies nie geliefert, was verständlich zu dem gestörten Verhältnis beigetragen hat.

Jetzt wäre es an der Zeit, dass dieses Konzept, wie sein Plan ohne Herrn Runge aussieht, von ihm vorgestellt wird. Spätestens auf der MV sollten die Mitglieder wissen, wohin die Reise gehen soll! Im VWR haben wir nie ein solches Konzept gesehen. Der VWR bemüht sich in Abstimmung mit dem Vorstand um eine zeitnahe Lösung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, Wir bitten aber um Verständnis, das dies zu Corona-Zeiten nicht einfach ist.

Wir hoffen aber nun, dass gemeinsam mit dem Vorstand und der sportlichen Leitung die aktuelle sportliche Situation gemeistert werden kann und unseren Mitgliedern und Sponsoren Konzepte für eine erfolgreiche Zukunft des WSV vorgestellt werden. Hierzu wäre sicherlich die Unterstützung der in der Stadt gut verankerten Verwaltungsratskandidaten eine große Hilfe gewesen.

Der Verwaltungsrat – Norbert Müller, Harald Lucas, Christian Scheib und Ralf Dasberg.“