Verbot ab Montag WSW: Keine E-Tretroller in Bussen und Schwebebahn

Wuppertal · Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) untersagen ab Montag (18. März 2024) ihren Fahrgästen, E-Tretroller in ihren Bussen und der Schwebebahn mitzunehmen. Grund sind nach Angaben der Verkehrsbetriebe Sicherheitsbedenken. Das Verbot gilt demnach nicht für E-Bikes (Pedelecs), Elektro-Rollstühle und so genannte E-Scooter (Elektromobile für mobilitätseingeschränkte Personen).

 Sie sollen draußen bleiben.

Sie sollen draußen bleiben.

Foto: Achim Otto

„Elektrische Tretroller sind praktisch und sorgen für individuelle emissionsfreie Mobilität in der Stadt. Sie haben nur ein Problem: Die Brandgefahr bei ihren Lithium-Ionen-Akkus ist deutlich höher als bei anderen E-Fahrzeugen. Dies liegt an ihrer Bauweise und den derzeit noch niedrigen Sicherheitsstandards. Und der Verlauf eines Brandereignisses lässt in Bussen und städtischen Bahnen erhebliche Gefährdungen der Fahrgäste erwarten“, so die WSW zur Begründung.

Hinweise, die auf das für private und gewerbliche (das Unternehmen „Lime“ hatte im Oktober 2023 in Wuppertal sein Ausleihangebot für E-Scooter und E-Bikes gestartet) E-Tretroller geltende Verbot aufmerksam machen, werden in Form eines Piktogramms an den jeweiligen Fahrzeugen angebracht. Eine Besonderheit gibt es bei der Schwebebahn. „Hier ist auch das Befahren und Abstellen von E-Tretrollern an den Stationen untersagt. Ausnahme sind die Verteilerebenen, die als öffentlicher Weg genutzt werden. Hier müssen die Roller allerdings geschoben werden. Das Abstellen ist auch hier nicht erlaubt“, erklären die WSW. Man werde die Hausordnung entsprechend ändern.

Bereits jetzt hätten viele Nahverkehrsbetriebe in anderen Städten und Gemeinden in diesem Sinne gehandelt. „Damit folgen die Verkehrsbetriebe einer Empfehlung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der sich zuletzt aufgrund von Vorfällen im Ausland mit der Frage der Sicherheit in den Fahrzeugen und Einrichtungen des ÖPNV beschäftigt hat“, heißt es aus der WSW-Zentrale an der Bromberger Straße.

(red/jak)