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Weiter keine Belebung auf dem Wuppertaler Arbeitsmarkt​

Quote nun bei 9,8 Prozent : Weiter keine Belebung auf dem Arbeitsmarkt

Ende August 2023 waren in Wuppertal 18.211 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 200 Personen oder 1,1 Prozent mehr als im Vormonat und im Vergleich zum August vergangenen Jahres 1.261 Personen (plus 7,4 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 9,8 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich noch auf 9,2 Prozent.

„Auch im August fehlt dem Arbeitsmarkt die Dynamik. Unter anderem resultiert der Anstieg der Arbeitslosigkeit – sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahr – aus den erwartbaren Arbeitslosmeldungen der unversorgten Schulabgänger sowie den nicht übernommenen Ausbildungsabsolventen. Hierbei handelt es sich um einen jahresüblichen Effekt, der einen temporären Anstieg insbesondere im Rechtskreis SGBIII zur Folge hat“, so Thorsten Schumacher (Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal) zur Lage im Bergischen. „Die Unternehmen sind weiterhin zurückhaltend mit Neueinstellungen, deshalb sind gerade die 522 neuen Stellen ein wichtiges Signal.“

Im August 2023 wurden der Agentur für Arbeit Wuppertal 316 neue Stellen gemeldet, ein Plus von 48 (17,9 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden im Vergleich zum Vorjahr 342 (minus 13 Prozent) Stellen angeboten. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 1.339 offene Stellen, 89 mehr als im Vormonat und 24 mehr als im Vorjahresmonat.

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Aktuell sind 2.068 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen – im Vergleich zum Juli eine Steigerung um 135 Jugendliche (plus sieben Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 208 Personen (plus 11,2 Prozent) angewachsen.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 7.663 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 302 (plus 4,1 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,9 Prozent (7.119 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 28.263 Personen – 13 Personen mehr als im Vormonat und 868 Menschen (plus 3,2 Prozent) mehr als vor einem Jahr.