Keine unterschiedlichen Termine Schulen: FDP für einheitliche Anmeldungen

Wuppertal · Die Wuppertaler FDP will das Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen ab dem Schuljahr 2025/26 umstellen und damit das bisherige vorgezogene Verfahren für die Gesamtschulen beenden.

 Die Erich-Fried-Gesamtschule in Ronsdorf.

Die Erich-Fried-Gesamtschule in Ronsdorf.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Simone Bahrmann

„Das bisherige Anmeldeverfahren ist extrem aufwändig und bedeutet für viele Eltern, dass sie bis zu vier Anmeldeanläufe unternehmen müssen, bis sie schließlich einen Schulplatz gefunden haben. Das Anmeldeverfahren erzeugt so für alle Beteiligten viel Unsicherheit und dauert außerdem viel zu lang“, so Karin van der Most, die Vorsitzende des Schulausschusses ist.

Vorgesehen sei eigentlich ein Anmeldezeitraum von sechs Wochen. In Wuppertal werde der „deutlich überschritten“. Daher unterstützt die FDP den Vorschlag der Verwaltung, das bisher vorgezogene Anmeldeverfahren für die Gesamtschulen zu beenden und ein gleichzeitiges Verfahren für alle weiterführenden Schulen einzuführen.

„Für ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für die Gesamtschulen gibt es keinen Grund mehr“, sagt van der Most. „Zum einen haben nicht nur Gesamtschulen Anmeldeüberhänge, sondern auch andere Schulformen. Aus den Anmeldeüberhängen kann man also kein vorgezogenes Verfahren für die Gesamtschulen ableiten. Überdies ist auch keine Gesamtschule in Wuppertal aufgrund zu geringer Anmeldezahlen gefährdet. Das bisherige vorgezogene Anmeldeverfahren für die Gesamtschulen ist weder nötig noch gerechtfertigt.“

Mit einem gleichzeitigen Anmeldeverfahren erhalte man „in den nächsten Jahren auch wieder belastbare Zahlen für die weitere Entwicklung der Schullandschaft“, meint die FDP.

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