Elberfelder City Grüne wollen Schul-Umzug in Kaufhof-Gebäude prüfen

Wuppertal · Die Wuppertaler Grünen schließen die Möglichkeit, eine Schule in das leerstehende Elberfelder Kaufhof-Gebäude einziehen zu lassen, nicht aus. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs mit dem Schulleiter des Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule, Thomas Peters.

Der Plan der Verwaltung sieht eine Begrünung des Daches unter anderem als Schulhof vor.

Der Plan der Verwaltung sieht eine Begrünung des Daches unter anderem als Schulhof vor.

Foto: Coinel

Man unterstütze die Schulbaustrategie von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und den Bau durch private Investoren. Die Diskussion über den künftigen (Ausweich-)Standort der Else sollte „davon jedoch auch unabhängig geführt werden“, so die Grüne.

„Wir wollten in einem direkten Gespräch die Meinung der Schulgemeinschaft der ,Else‘ zum Thema ,Umzug an einen anderen Standort‘ hören. Das Umfeld des jetzigen Standorts der Schule ist deutlich reizarmer, der Unterschied zu einem möglichen Standort in der Elberfelder Innenstadt ist schwer zu leugnen. Das bringt pädagogische Aspekte mit sich, die wir gut nachvollziehen können“, erklärt der bildungspolitische Sprecher Frank ter Veld. „Nichtsdestotrotz müssen wir das Thema Schulsanierung in Wuppertal ganzheitlich angehen, also ergebnisoffen über (vorübergehende) Standortverlegungen reden, damit unter dem Strich neuer Schulraum in Wuppertal entstehen kann.“

Marcel Gabriel-Simon (Ausschussvorsitzender des Betriebsausschusses Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal): „Ein Dank geht zunächst an die Schulleitung der ,Else‘, die sehr klar und offen mit uns gesprochen hat. Die grundsätzliche Haltung von Herrn Peters, den möglichen Schulstandort Kaufhof als passend zu bewerten, allerdings nicht für die ,Else‘, sehen wir erst einmal als positiv an. Hier zeigt sich, dass aus fachlicher Sicht nichts gegen eine Schule im jetzigen Kaufhofgebäude spricht.“

Die Haltung der Grünen zum Umzug werde nun „innerhalb unserer Fraktion besprochen und wir behalten uns vor, Informationen von allen Seiten einzuholen, um eine fundierte Meinung zur Zukunft von Schulstandorten zu treffen. Hier geht es um Wuppertaler Kinder, Pädagoginnen und Pädagogen und Lehrerinnen und Lehrer. Diese Entscheidung muss sitzen!“

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