Vier Mitglieder „Linkes Bündnis Wuppertal“ als Ratsfraktion

Wuppertal · Im Stadtrat gibt es nun die Fraktion „Linkes Bündnis Wuppertal“. Ihr gehören zwei parteilose Mitglieder, ein Mitglied der Partei Die Linke und eins vom „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) an.

 Susanne Herhaus.

Susanne Herhaus.

Foto: Linke

Alle vier wurden bei der Kommunalwahl 2020 für Die Linke in den Rat gewählt. Zwischenzeitlich gab es aber erhebliche personelle Verwerfungen inklusive Austritten (die Rundschau berichtete). Nun will das Quartett bis zur Wahl 2025 zusammenarbeiten.

Der Name sei so zustande gekommen: „Linkes – weil wir weiterhin in unserer politischen Arbeit das Kommunalwahlprogramm von 2020 umsetzen. Bündnis – weil wir alle Mitglieder in den Gremien der Stadt, die bisher für die Fraktion Die Linke tätig sind und die Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter einladen, auch weiterhin unter dem neuen Fraktionsnamen gute politische Arbeit für die Menschen in Wuppertal zu leisten.“

Susanne Herhaus (Co-Vorsitzende der Fraktion Linkes Bündnis Wuppertal): „Mein Ziel ist ein lebenswertes Wuppertal für alle, egal welcher Herkunft. Für eine Stadt der sozialen und kulturellen Teilhabe und des sozial gerechten ökologischen Umbaus. Für bezahlbaren Wohnraum und öffentliche Daseinsvorsorge. Für eine seniorinnen- und seniorenfreundliche Kommune, in der alle gut versorgt alt werden können.“

Claudia Radtke (Bezirksvertreterin in der BV Barmen, Stadtverordnete sowie Vorsitzende des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung): „Gern möchte ich mich weiterhin für ein buntes, soziales, gerechtes, lebens- und liebenswertes Wuppertal einsetzen.“

Bernhard Sander (Stadtverordneter und städtebaupolitischer Sprecher): „Wir brauchen mehr sozialen Wohnungsbau und soziale-ökologische Gerechtigkeit an der Talachse statt Abgas und Lärm von SUVs und Zweitautos. Daher sollte es ein Bürgerticket geben: Jeder kann fahren, alle bezahlen. Soziale Innovation muss in das kommunale Investitionsprogramm: Neue Jobs für neue Produkte! Ja, man kann sich nicht aus der Krise heraussparen.“

Gerd-Peter Zielezinski (Co-Vorsitzender): „Den Belangen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, den aus dem Arbeitsleben ausgegrenzten und einkommensschwachen Menschen, gilt mein besonderes Engagement. Für die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge, gegen deren Privatisierung habe ich mich auch in sozialen Initiativen aktiv eingesetzt und werde dies auch in Zukunft tun.“