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Gebühren 2020: Weniger für den Abfall, etwas mehr für Straßenreinigung

Städtische Gebühren : Weniger für den Abfall, etwas mehr für Straßenreinigung

In Wuppertal sollen die Gebühren für Abwasser und Trinkwasser im kommenden Jahr konstant bleiben. Beim Abfall und der Straßenreinigung gibt es minimale Veränderungen.

„Wir können den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wuppertal für das kommende Jahr eine stabile Gebührenentwicklung vorlegen. Und das, obwohl es stets steigende Kosten bei Personal und Energieverbrauch gibt. Die Mehrbelastung ist minimal. Sie liegt bei einer vierköpfigen Familie für das Jahr 2020 bei unter einem Euro“, so Stadtdirektor und Kämmerer Dr. Johannes Slawig. Die Gebührensätze für Schmutzwasser betragen weiterhin 2,95 Euro pro Kubikmeter und für Regenwasser 1,95 Euro pro Quadratmeter. Die Trinkwassergebühren bleiben ebenfalls stabil.

Die Gebühren für die Abfallentsorgung sinken leicht: Die 14-tägliche Leerung einer 120-Liter-Restmülltonne kostet im kommenden Jahr nicht mehr 66,51 Euro, sondern nur noch 66,27 Euro jährlich. „Möglich ist die Gebührensenkung dank des Abfallwirtschaftsverbandes EKOCity. In der Entsorgungskooperation haben sich mehrere Kommunen zusammengeschlossen und erreichen dadurch Synergieeffekte – die dadurch erlangten Kostensenkungen werden nun an den Bürger weitergegeben“, so die Verwaltung.

Die Gebühren für die Straßenreinigung steigen etwas – von 3,91 Euro pro Meter auf 4,04 Euro. „Die Anhebung ist notwendig, da die Intensität der Reinigungen erhöht werden soll. Für eine durchschnittliche vierköpfige Familie bedeuten die Gebührensätze unterm Strich eine jährliche Mehrbelastung von rund 25 Cent pro Person im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung von 0,08 Prozent“, heißt es aus dem Rathaus.

Die Entscheidung über die neuen Gebührensatzungen fällt im Dezember. Zunächst gehen die Drucksachen zu Beratungen in die zuständigen Ratsgremien. Die endgültige Entscheidung ist für die Ratssitzung am 16. Dezember geplant.

Das Wasserwerk der WSW in Herrbinghausen. Foto: WSW