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Einsatz der Bundespolizei Wuppertal: Ohne Fahrschein, mit Widerstand

Wuppertaler Hauptbahnhof : Ohne Fahrschein, dafür mit Widerstand

Die Bundespolizei hat am Samstag (29. Mai 2021) gegen 20:45 Uhr im Wuppertaler Hauptbahnhof einen Mann zwangsweise aus der S8 geholt. Er war ohne gültigen Fahrschein unterwegs, wollte die S-Bahn aber nicht verlassen. Nun erwarten ihn mehrere Anzeigen.

Trotz der fehlenden Fahrkarte war der 35-Jährige der Aufforderung des Zugbegleiters nicht nachgekommen, den Zug zu verlassen. Hinzugezogene Bundespolizisten fassten dem Mann nach eigenen Angaben an den Arm, um ihn herauszubegleiten. „Auch hier blieb er weiterhin unkooperativ. Mehrmalige Aufforderungen ignorierte er. Nur unter erheblichem Aufwand konnten die eingesetzten Beamten den Mann aus dem Zug befördern. Er sperrte sich, drehte seinen Körper ein und verkeilte die Arme“, hieß es.

Auf dem Bahnsteig legten die Beamten dem 35-Jährigen die Handfesseln an und brachten ihn zur Dienststelle. Bei einer Durchsuchung fanden sie Werkzeug für Handwerker und in der rechten Hosenbeintasche ein Teppichmesser. Das Messer wurde sichergestellt. Auf der Wache wurde der Mann laut Bundespolizei kooperativer. Ein Atemalkoholtest verlief negativ. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Eine Beamtin zog sich Schürfwunden zu. Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen der Körperverletzung, des Widerstandes, des Hausfriedensbruchs und des Erschleichens von Leistungen ermittelt. Um 22:20 Uhr wurde er von der Dienststelle entlassen.