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Der Nutzen von Schutzmasken in der Industrie

Feinstaubmasken : Der Nutzen von Schutzmasken in der Industrie

Während so manch einer im Büro lediglich die Luft der Klimaanlage einatmet, sind es im Bereich der Industrie ganz andere Dämpfe, Gase und Staubbelastungen, von denen Mitarbeiter betroffen sind. Gesundheitsschäden? Möglich, doch daher obliegt es dem Arbeitgeber, seine Mitarbeiter zu schützen und ihnen entsprechende Materialien bereitzustellen.

Auf dauerhaften Schutz setzen

Oft sind die Feinstaubbelastungen oder die entstehenden Dämpfe mit bloßem Auge nicht sicherbar. Dennoch ist die Belastung vorhanden, wenn auch nur geringfügig. Es ist daher bei allen industriellen Arbeiten mit Austritt von Gasen, Dämpfen oder Staubentwicklung erforderlich, die Atemwege mit der passenden Maske zu schützen. Das gilt selbst für Arbeiten in der Natur, wenn beispielsweise die Gleise der Barmer Bergbahn gereinigt werden. Aufwirbelnde Staubentwicklung kann zur Belastung werden.

Feinstaubmasken gibt es in verschiedenen Klassifizierungen und Arten. Entspricht eine Maske der Schutzklasse FFP1, schützt sie gegen alle nicht-fibrogenen und nicht-toxischen Partikel, Aerosole und Stäube, die maximal 4-fach erhöht sind im Vergleich zum Grenzwert. Stärker geschützt wird durch eine FFP2-Schutzmaske, die gegen mindergiftige Partikel, flüssige und feste Aerosole, Rauch und Nebel mit maximal 10-facher Steigerung des Grenzwertes schützt. Die höchste Schutzklasse bieten FFP3-Masken. Sie sind bis zu einer 30-fachen Erhöhung des Grenzwertes wirksam gegen Nebel, flüssige und feste Aerosole und krebserregende Stoffe, radioaktive Bestandteile, Mikroorganismen, Stäube und Rauche.

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Eine andere Art der Maske sind Halbmasken, die in lackverarbeitenden Firmen, Sanierungsunternehmen oder Holzbetrieben eingesetzt werden. Sie haben einen anderen Effekt und sind nicht für den Schutz vor Partikeln geeignet. Gasfilter, die in Halb- und Vollmasken verwendet werden, schützen lediglich gegen Dämpfe und Gase, hindern Partikel aber nicht am Eindringen.

Wichtige Aspekte bei der Nutzung von Atemschutzmasken

Die Verwendung von Atemschutzmasken sollte in der Industrie immer unter der Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Denn eines ist bereits bewiesen: Das häufige Einatmen von Staub und Co. kann Menschen krank machen. Hier sind Steinmetze, Holzarbeiter und viele andere, industrielle Zweige betroffen. Arbeitgeber stellen zwar Schutzmasken, doch die hygienische Anwendung dieser, wird mit den wenigsten Arbeitnehmern wirklich erprobt. Hinzu kommt, dass auch der regelmäßige Wechsel oft unterbleibt. Nach dem Motto: Ich trage eine Maske, sie wird mich schützen, werden längst unbrauchbar gewordenen Modelle weiterverwendet.

Wie lange eine Schutzmaske haltbar ist, hängt von der Tätigkeitsart ab und vom Ausmaß der Kontamination. Bei einem Gasfilter zeigt sich das Ende der Haltbarkeit dadurch, dass durch die Maske wieder Geruch wahrgenommen wird. Bei einem Partikelfilter zeigt sich der Wechselbedarf, wenn der Atemwiderstand stärker wird. In diesem Fall sind die Filter voller Partikel und sollten gewechselt werden.

Wird die Maske gegen radioaktive oder biologische Arbeitsstoffe getragen, ist ein täglicher Wechsel erforderlich. In diesem Bereich sind Schutzmasken nur für den einmaligen Gebrauch gedacht. Es ist daher in allen Bereichen der Industrie wichtig, dass Schutzmasken immer vorhanden sind! Denn wenn die Masken fehlen, können Mitarbeiter theoretisch nicht mehr arbeiten. Ein gut gefülltes Materiallager mit guter Erreichbarkeit in der Produktion ist wichtig, um jedem Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf die benötigte Schutzausrüstung zu geben. Die Investition in die Gesundheit der Industriearbeitsleute zahlt sich aus, durch weniger Krankheiten und bessere Toleranz gegenüber einer hohen Belastung.