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„Brücken bauen in den Arbeitsmarkt“

Die Rundschau-Themen am 22. Februar 2020 : „Brücken bauen in den Arbeitsmarkt“

Für 2019 zieht das Wuppertaler Jobcenter, bei dem mittlerweile 733 Menschen angestellt sind, eine erfolgreiche Bilanz: 7.275 Männer und Frauen konnten in eine versicherungspflichtige Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden. Damit sei, so Jobcenter-Chef Thomas Lenz, bewiesen, dass das Vorurteil „Einmal Hartz IV, immer Hartz IV“ falsch sei.

Lenz freut sich, dass das Jobcenter sein Vermittlungsergebnis erneut steigern konnte. Möglich geworden sei das vor allem durch die offensive Umsetzung des sogenannten Teilhabe-Chancengesetzes, für das man, so Lenz und Sozialdezernent Stefan Kühn der Vorsitzender des Jobcenter-Verwaltungsrates ist, „zehn bis 15 Jahre gekämpft“ habe. Allein im ersten Jahr des Gesetzes konnten in Wuppertal 310 langzeitarbeitslose Menschen in Beschäftigungsverhältnisse gebracht werden. Stefan Kühn: „Aufgabe des Jobcenters ist es, Brücken zu bauen in den Arbeitsmarkt. Hier konnten wir Menschen, die zum großen Teil länger als sechs Jahre arbeitslos waren, wieder eine berufliche Perspektive geben.

Knapp die Hälfte dieser Arbeitsplätze sind im gemeinnützigen Bereich entstanden, beispielsweise im Stadtteilservice, als Schulgesundheitsassistenz oder bei der Pflege von öffentlichen Parks. Doch auch mit freiwirtschaftlichen Firmen konnten erfolgreiche Kontakte geknüpft werden – nicht zuletzt durch die vor Monaten im Stadtbild sehr sichtbare Großflächen-Kampagne „fair eingestellt“. Die Initiativen zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen werden vom Bund mit erheblichen Millionenbeträgen gefördert: Wuppertal hat mit seiner Unterbringung von 310 Menschen die deutschlandweite Spitzenposition erreicht. Für jetzt laufende Jahr 2020 hat man sich das Ziel gesetzt, 500 Jobs für Menschen zu schaffen, die schon länger als sechs Jahre ohne Arbeit sind.

Mehr dazu in der Rundschau am 22. Februar 2020 und anschließend online.

Die weiteren Themen:

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