Kalter Winter: Arbeitslosenquote wieder zweistellig

Kalter Winter : Arbeitslosenquote wieder zweistellig

In Wuppertal waren im Januar 17.831 Personen arbeitslos - 996 Menschen mehr als im Dezember und 132 mehr als vor einem Jahr. Die Quote stieg von 9,5 Prozent im Dezember auf aktuell 10 Prozent.

"Der Wintereinbruch im Januar hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Insbesondere die Außenberufe sind betroffen, so dass im Januar mehr Menschen arbeitslos gemeldet sind als im Dezember. Dieser saisontypische Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt aber etwas schwächer aus als im Durchschnitt der letzten drei Jahre. Im Vergleich zum letzten Jahr ist insbesondere ein Anstieg bei jungen Menschen unter 25 Jahren sowie bei Ausländern zu verzeichnen. Hier bilden sich die Auswirkungen der Zuwanderung geflüchteter Menschen in der Statistik ab", so Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Im Januar beendeten weniger Personen ihre Arbeitslosigkeit (2.832 Personen) als sich neu oder erneut arbeitslos meldeten (3.821 Personen). Arbeitgeber meldeten im Januar 572 freie Stellen in Wuppertal. Insgesamt werden in Wuppertal damit 1.861 Arbeitskräfte gesucht, das sind 116 Stellen oder 6,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Derzeit werden insbesondere folgende Arbeitskräfte von den Wuppertaler Unternehmen benötigt: Fachkräfte in der Wasserversorgung und im Rohrleitungsbau, Biologen, Fachkräfte und Helfer in der Chemie- und Pharmatechnik, Fachkräfte Werkstofftechnik, Informatiker, Fachkräfte in der IT-Anwendungsberatung, Softwareentwickler sowie Fachkräfte und Helfer in der Lagerwirtschaft.

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