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Achtsamkeitstraining für Jugendliche mit Verhaltensstörungen

Bergische Uni : Achtsamkeitstraining für Jugendliche mit Verhaltensstörungen

Auf die Verbesserung der Aufmerksamkeits-, Lern- und Leistungsmöglichkeiten von Jugendlichen zielt ein Achtsamkeitstraining ab, das am Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaften an der Bergischen Universität entwickelt wurde. Verantwortlich für das Programm ist Prof. Dr. Friedrich Linderkamp.

Mit seinem Team will der Wissenschaftler nun die Wirkung des Trainings überprüfen. Interessierte Eltern können ihre Kinder für eine Teilnahme anmelden.Das Training richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die von einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bzw. einer Hyperkinetischen Störung (HKS) betroffen sind und deren Probleme vorrangig im Lern-Leistungsbereich liegen. „Eine Diagnose muss noch nicht zwingend vorliegen, sondern kann auch im Vorfeld des Trainings durch das Projektteam gestellt werden“, betont Dipl.-Psychologin Felicitas Dopatka, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaften.

Der Start ist für September geplant. Die Trainingssitzungen finden bis zum Ende des Jahres jeweils einmal in der Woche im „Entwicklungswissenschaftlichen Ambulatorium für das Kindes- und Jugendalter“ an der Bergischen Uni statt. Jugendliche mit schweren psychischen Störungen und schweren kognitiven Beeinträchtigungen können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnahme am Training ist kostenlos.

Die Anmeldephase für das Projekt läuft vom 3. bis 14. Juni Eltern können sich telefonisch unter der 0202 / 439-1251 im Sekretariat von Meltem Er melden. Sie ist werktags von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Zur Anmeldung werden folgende Angaben benötigt: Name des Kindes, Geburtsdatum (Anmeldung möglich für die Jahrgänge 2001 bis 2006), Schule und Klassenstufe, Telefonnummer, Postanschrift und E-Mailadresse. Liegt bereits eine ADHS-/HKS-Diagnose vor? Nimmt der Jugendliche Medikamente und wenn ja, welche?