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Wochenendsatire „Nach Toreschluss“ / Thema Narrativ: Viel zu viel „Denglisch“ & Co.

Wochenendsatire „Nach Toreschluss“ / Thema Narrativ : Viel zu viel „Denglisch“ & Co.

Betr.: Wochenendsatire „Nach Toreschluss“ / Thema Narrativ

Sehr geehrter Herr Trapp,

mit Erleichterung habe ich gelesen, dass auch Sie bei die Ankündigung des Pina-Bausch-Theaters „kein Wort verstanden haben“!

 Hatte schon befürchtet, dass ich einer der wirklich Dummen in dieser schönen Stadt bin. Aber Ihr Artikel hat mir den Glauben an mich selbst zurückgegeben.

Ich habe aber auf jeden Fall, genau wie Sie, nicht das notwendige „Mindset“, um diesen Ausführungen folgen zu können.

 Ich bin in Deutschland geboren und bin der Meinung, dass man in einer deutschen Sendung (allein der Begriff „Talkshow“ geht mir auf die Nerven) gefälligst hochdeutsch sprechen sollte, damit alle Zuschauer der Diskussion folgen können.

 Mit diesen Modewörtern und dem vielen Denglisch in deutschen Fernsehsendungen kann man es auch übertreiben.

 Ich habe bis zur Rente als Bankkaufmann gearbeitet und leider noch mitbekommen, wie sich in der Branche neben dem „Fachchinesisch“ auch noch viel zu viele „Denglish-Begriffe“ durchgesetzt haben. Gottseidank bin ich rechtzeitig in die Rente gegangen.


Uwe Sager