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„Buga+“ mit Radwegering“: Sehr gelungener Vorschlag

„Buga+“ mit Radwegering“ : Sehr gelungener Vorschlag

Betr.: „Vorschlag: ‚Buga+‘ mit Radwegering“, Rundschau vom 22. Januar 2022

Sehr geehrte Herren Meyers und Schillack,

warum so halbherzig? Die Initiative „Buga-so-nicht“ ist auch Befürworter einer BUGA in Wuppertal, nur: so nicht. Da kommt Ihr Vorschlag doch gerade richtig.

Er wäre nachhaltig, wenn Sie nicht den Schwachpunkt einräumen würden, dass Ihr Vorschlag eine Ergänzung sein soll zum Kernareal in Wuppertal, lediglich ohne Hängebrücke. Das bedeutet doch ganz einfach, dass Sie Ihren Vorschlag in das vorliegende Konzept integriert haben möchten – plus Änderungen.

Nun ist aber auch die Seilbahn vom Zoo auf die Königshöhe alles andere als nachhaltig, sondern wie ich es gern salopp sage, „Kirmes“.

Der Zoo ist als Hauptattraktion im BUGA-Konzept leider nicht geeignet, weil ich als Gast dieser Stadt nicht blind auf einem Auge bin. Man stelle sich vor, die Gäste kommen mit der Schwebebahn an der Schwebebahnhaltestelle Zoo an, rückseitig sehen sie das „Taubenhaus mit angrenzender Mülldeponie“, neben der Haltestelle ist die eingezäunte, vergammelte und vermüllte alte Zoobrücke zu sehen und wenn ich dann das Zooeingangsgebäude erreicht habe, staune ich über die leerstehende ruinöse ehemalige Zoo-Gaststätte. Da rettet auch eine restaurierte Orchestermuschel nichts, denn sie wäre in einem Kurbetrieb gut aufgehoben, und dort wahrscheinlich aufgeräumter.

  • Die im Konzept „BUGA+“ vorgeschlagenen Radewegeverbindungen.
    Alternative Idee : Vorschlag: „BUGA+“ mit Radwegering
  • Die vorgeschlagenen Radewegeverbindungen.
    Greenpeace und Heckinghauser Bürgerinitiative : Alternatives BUGA-Konzept setzt auf Radwege
  • Die Gründungsversammlung des BUGA-Fördervereins im Juni
    „Themenspeicher“ online : BUGA-Förderverein wird gemeinnützig

Man muss den Gästen schon ein Gesamtkonzept vorlegen und nicht mit blinden Flecken arbeiten.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich gehe gerne in den Zoo, aber ich bin es inzwischen gewohnt, dass irgendwo „Wuppertaler Milieu“ zu finden ist. Das wollen wir doch den Gästen nicht zeigen, oder?

Da wäre es doch nur konsequent, wenn Sie sich mit der Initiative „Buga-so-nicht“ zusammenschließen würden, um eine andere Planung in die Wege zu leiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ideenskizze, wie Herr Bramsiepe vom Förderverein betont, nicht in Stein gemeißelt ist und noch geändert werden kann. Wer darf denn dann noch Änderungen vornehmen? Es geht um viel Geld! Ob bei einem anderen Konzept der Förderverein allerdings noch dabei wäre, ist fraglich.

Ich finde den Vorschlag Radwegering um Wuppertal mit 17 einzigartigen Naturräumen als BUGA sehr gelungen.

Steffi Billert