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Rundschau-Leserbrief zur Verkehrspolitik in Wuppertal

Leserbrief : „Durch die Kfz-Steuer und Mineralölsteuer“

Betr.: Verkehrspolitik in Wuppertal

Sehr geehrter Herr Kretschmann, Ihre Kritik gegenüber Herrn Zöllmer, dass die Verkehrspolitik von gestern war, ist leider falsch. Über 55.000 Pendler verlassen täglich Wuppertal. Viele mit dem Pkw, da Arbeitsbeginn 6 Uhr oder 22 Uhr. Möglichkeiten mit ÖPNV sind zum großen Teil nicht gegeben. Selbst das Arbeitsamt vergibt Arbeitsstellen, die 40 bis 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind. Keine Frage, wie man dort hinkommen kann.

In Ihrer Ausführung geben Sie an, die Arbeitnehmer, die den „Laden“ mit den Steuereinnahmen am Laufen halten, keine Rechtfertigung auf einen kostenlosen Parkplatz haben. Leider sind Sie nicht richtig informiert. Die Autofahrer bezahlen durch die Kfz-Steuer und Mineralölsteuer den Straßenausbau, den auch die Fahrradfahrer und Fußgänger kostenlos benutzen dürfen. Im Gegenteil, hier werden Stellplätze für Fahrradbügel den Bürger weggenommen, selbst wenn dort kein Fahrrad jemals dort abgestellt wurde.

In letzter Zeit musste ich leider immer öfters feststellen, dass die Kluft zwischen Autofahrer und Fahrradfahrer weiter auseinandergeht. Gegenseitiges Entgegenkommen ist nicht mehr gegeben. Leider liest man es auch in Ihrem Gedanken von gestern.

Uwe Plachetka

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