Leserbrief „Extrem fußgängerfeindliche Straße“

Betr.: Grundschule Gewerbeschulstraße / Stadtteilplanung Heckinghausen-Heidt

Symbolbild.

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Foto: Rundschau

Mit Befremden habe ich von der vorläufigen Lösung für die Grundschule Gewerbeschulstraße gelesen.

Ich empfinde es mit vielen weiteren Anwohnern als eine Zumutung, nach dem Rückbau des alten Schulgebäudes, was den Bewohnern insbesondere der Gewerbeschul- und Albertstraße erhebliche Einschränkungen und Belastungen auferlegt hat, eine vorläufige Lösung bis 2025/2026 zu präsentieren.

Die Abrissbaustelle ist in desolatem Zustand, die Bürgersteige nicht mehr verkehrssicher und die Giebelwände der anschließenden Wohnbebauung notdürftig mit Plastikfolie verkleidet. Kann man das einem dicht besiedelten und stark frequentierten Stadtteil hinterlassen, ohne dass hier entwicklungstechnisch weiterer Schaden genommen wird?

Ein großes Fragezeichen in der Stadtteilplanung Heckinghausen-Heidt ist für die Anwohner auch die Neugestaltung der Heckinghauser Straße im Bereich Brändströmstraße, Herzogbrücke: Wird auch dieses Teilstück in die Neuplanung miteinbezogen? Gerade in diesem Bereich ist die Straße extrem fußgängerfeindlich. Und wegen fehlender Begrünung wird durch Straßenlärm, Abgase, Ampeln und Abspaltung der nördlichen Straßenseite hin zur Barmer City ein Wohnklima geschaffen, welches man heute keinem Stadtteil mehr zumuten sollte.

Dürfen wir auf einen zukunftsorientierten und bürgerfreundlichen Planungsbeitrag hoffen?

Ingrid Blasius

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