Die SPD befindet sich nach Landtags- und Bundestagswahlen auf dem absteigenden Ast. Da hätte es doch sicher Sinn gemacht, für die kommende Landtagswahl zwei bekannte und beliebte Wuppertaler Kandidaten – Stefan Mageney und Andreas Mucke – zu bestimmen. Doch nein, die SPD-„Grabschaufler“ wählen zwei „Nonames“, was meines Erachtens kurzsichtig ist und für die kommende Wahl ein Eigentor werden könnte.
Stefan Mageney ist nicht nur für sein soziales Engagement seit Jahren bekannt, wohnt im Wuppertaler Osten, in dem die meisten jungen Wähler wohnen, und wäre nicht nur für die jungen und Erstwähler eine wählbare und aussichtsreiche Alternative.
Stattdessen wählen die Delegierten der auch in Wuppertal vom Absturz in die Bedeutungslosigkeit bedrohten SPD für den Wuppertaler Osten mit Yannik Bartsch einen Kandidaten aus Elberfeld, Vorsitzender des Ortsvereins Katernberg und Mitglied der BV Uellendahl-Katernberg, der also aktiv und fest verwurzelt im Wuppertaler Westen ist. Außer Ambitionen auf ein lukratives Landtagsmandat kann ich bei diesem Kandidaten keinerlei Motivation, den Wuppertaler Osten und seine Bewohner zu vertreten, erkennen.
Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine im Wuppertaler Osten, und ich frage mich, warum man ihn dann wählen sollte. Glaubt die Wuppertaler SPD, so Wähler (zurück) zu gewinnen? Ich habe da große Zweifel.
Jörg Sporkert
● Leserbrief an die Wuppertaler Rundschau: [email protected]
● Zu den Rundschau-Leserbriefen: hier klicken!
● Allgemeine Hinweise zur Veröffentlichung: hier klicken!