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Ende nach 25 Jahren: „Gehörte zum festen Programm“

Ende nach 25 Jahren : „Gehörte zum festen Programm“

Betr.: „Trauriges Aus für das Kindermuseum“, Rundschau vom 11. Juli

Eine Schande, dass dies nun zu Ende sein soll! Ein in ganz Deutschland einzigartiges Museum- und das bei uns in Wuppertal! Ein toller Werbeslogan, aus dem man auch vor Corona schon mehr hätte machen können! Denn noch nicht einmal die monatlichen Fixkosten konnten durch den geringfügigen städtischen Zuschuss gedeckt werden!? Wie kann das sein?

Ein Kindermuseum von Kindern und längst nicht nur für Kinder, muss meiner Meinung nach erhalten bleiben und es muss alles von der Stadt Wuppertal und vom Land Nordrhein-Westfalen dafür getan werden! Frau Harms, wie auch schon ihre Vorgängerin Frau Beckmannshagen, waren immer mit viel Herzblut und Engagement bei der Sache. Die Liebe zum Detail und zur Präsentation der einzelnen Bilder, Musikinstrumente, der dazu gestalteten Räumlichkeiten auf „kleinstem Raum“, die Gestaltung des Museumsbesuchs durch zahlreiche, kreative Mitmach-Aktionen, insbesondere durch die blaue Riesenelefantentrompete oder quietschgelbe Giraffentrommel, verdienen höchste Anerkennung! Wir waren mit unseren Vorschulkindern vom Kath. Kindergarten St. Christophorus jedes Jahr zu Besuch im Kindermuseum, dieser Besuch gehörte seit über 25 Jahren zu unserem festen Ausflugsprogramm und hat bei allen Kindern nachhaltig Eindruck hinterlassen!

Es ist eine Schande und sehr, sehr traurig, dass dies nun zu Ende sein soll! Die „Kleinen“ müssen leider immer drunter leiden.

Das Team vom Kath. Kindergarten St. Christophorus