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OB-Kandidatinnen: „Breite weibliche Basis fehlt“

OB-Kandidatinnen : „Breite weibliche Basis fehlt“

Betr.: „Ich fühle mich als Frau unterrepräsentiert“, Kommentar von Hannah Florian, Rundschau vom 1. August

Ich kann als Frau Hannah Florian nur zustimmen: Es betrübt mich, dass es selbst in einer Großstadt wie Wuppertal nicht gelingt, mehr als eine Frau (Die Partei) als Oberbürgermeisterkandidatin ins Rennen zu schicken. In der demokratischen Landschaft der hier im Rat vertretenen Parteien gibt es eine Vielzahl von fähigen, weiblichen Mitgliedern. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass schlicht eine breite weibliche Basis fehlt, die sich gegenseitig stärkt. Als stellv. Kreisvorsitzende sehe ich mich leider bei vielen Veranstaltungen und Arbeitskreisen einem „Herrenclub“ gegenüber. Fairerweise muss allerdings auch gesagt werden, dass die allermeisten Männer inzwischen darüber genauso unglücklich sind wie ich selbst.

Daher spornt es mich an, unsere Partei weiblicher und - das bedeutet für mich auch – moderner zu machen. Ich bin dankbar für aufmerksame Frauen wie Hannah Florian, die unermüdlich den Finger in die Wunde legen. Denn ändern können wir das Geschlechterverhältnis in der Politik nur, wenn wir Frauen den Mut aufbringen, selbst aktiv zu werden. Sie, Frau Florian, besonders, aber auch alle interessierten Wuppertalerinnen möchte ich daher gerne einladen, uns kennenzulernen. Vielleicht zunächst bei einer Veranstaltung der Frauen Union?! Schreiben Sie mir jederzeit gerne: barbara.becker@cdu-wuppertal.de

Barbara Becker