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Betr.: "Goldene Bänke" in Wuppertal

Leserbrief : „Gleiches Thema, nur sehr sympathisch gelöst“

Betr.: „Goldene Bänke“

Bei aller Kritik an den „Goldenen Bänken“ in der Herzogstraße, die ich auch teile, sollte man nicht vergessen, Fördergelder sinnvoll auszugeben, dagegen hat keiner etwas! Aber mit zweckgebundenen Fördergeldern kann/darf man leider keine hungrigen Mäuler in Wuppertal unterstützen.

80 Prozent der Bänke werden also aus Landesmitteln bezahlt. Somit reduziert sich die Summe auf 80.000 Euro aus dem Stadtsäckel, für deutschlandweit peinlich publizierte „Schnäppchen“. Die gesamte Summe von 400.000 Euro müssen, wie richtig gesagt wurde, am Ende leider wohl doch irgendwie alle bezahlen. Aber so sind wir nun mal: Gibt es etwas geschenkt, zum halben- oder stark reduzierten Preis, setzt der Verstand aus. Man gönnt sich Dummheiten, auf die wohl sehr viele Bürger überaus gerne verzichtet hätten und erfindet auch noch blöde Argumente (Vergleich mit Goldrahmen im Von-der-Heydt Museum), um nicht ganz so dumm dazustehen, und macht alles noch schlimmer.

Da lobe ich mir doch die Bürgervereine in Cronenberg. Gleiches Thema, nur sehr sympathisch gelöst. Hier wurden an der Sambatrasse in Cronenfeld ebenfalls neue Bänke aufgestellt. Auch mit Holz Sitzfläche, dazu rot lackiertem Metall-Rahmen, wie einst in der Farbe des Samba, und mit Rücken- und Armlehne zum Ausruhen. Zu einem Preis, der weder an die goldenen Bänke von Elberfeld herankommt, noch peinlich oder „drüber“ wirkt.

  • Symbolbild.
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Kommen Sie doch mal auf einen Frühlingsspaziergang vorbei und schauen Sie selber. Der Weg über die Trasse führt übrigens hinunter bis zum Zoo.

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