Über die Angst und das Glück

Wuppertal · Thomas Braus liest am Montag (22. Juni 2015) ab 19.30 Uhr im katholischen Stadthaus (Laurentiusstraße 7) aus "Arbeit und Struktur" von Wolfgang Herrndorf. Der Eintritt kostet fünf Euro.

 Wolfgang Herrndorf.

Wolfgang Herrndorf.

Foto: Mathias Mainholz

Mit der Diagnose eines bösartigen Hirntumors im Frühjahr 2010 beginnt Herrndorf die Arbeit an einem Blog. Nach seinem Tod im August 2013 erscheint im Herbst "Arbeit und Struktur" im Rowohlt-Verlag.

"Arbeit und Struktur" ist ein Schreiben über das Leben mit der Krankheit, über die Angst vor dem Sterben, die Trauer des Abschieds und über das Glück von Freundschaft und des gelebten Augenblicks. Die Einträge sind von einer Offenheit: schonungslos sich und der Umgebung gegenüber. Doch nicht nur das: "Arbeit und Struktur" ist das Werk eines Schriftstellers, dem das Schreiben für den Zeitraum von ungefähr drei Jahren das Überleben sichert.

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, wurde 2011 für seinen Roman "Tschick" (Rowohlt 2010) mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und erhielt 2012 für seinen Roman "Sand" (Rowohlt 2011) den Leipziger Buchpreis.

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