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Am 11. Januar in der „börse“: Tour von Deutschland nach Patagonien

Am 11. Januar in der „börse“ : Eine Fahrradtour von Deutschland nach Patagonien

Die Wuppertaler Sektion des Deutschen Alpenvereins präsentiert am Dienstag (11. Januar 2021) ab 19:30 Uhr in der „börse“ (Wolkenburg 100) den Multivisionsvortrag „Von Deutschland nach Patagonien“ von Philipp Groten.

Es ist eine Geschichte von zwei Reisen um den halben Planeten. Sie erzählt von der Sehnsucht nach der Ferne und der Angst vor der Fremde, von der Kunst des „einfach Machens“ und davon, wie sich der Blickwinkel verändert, wenn man sich bewegt.

Das Ziel auf dem Globus: Patagonien in Südamerika. Mit einer ordentlichen Portion Respekt vor dem offenen Meer und ohne jede Segelerfahrung reifte Grotens Plan, von Deutschland aus mit dem Fahrrad und dem Segelschiff nach Patagonien zu reisen. Klingt verrückt? Das war es auch.

Wo kommst du hin, wenn du am Ende deiner Straße einfach immer weiterfährst? Grote probierte es aus. Auf seinem Fahrrad vom Sperrmüll fuhr er von Aachen bis an die Grenzen Europas, reiste auf vier Segelbooten per Anhalter über den Atlantik und durchquerte Südamerika der Länge nach auf zwei Rädern.

Sein Leben ist eng verwoben mit dem für ihn ökologischsten Fortbewegungsmittel: dem Fahrrad. 2011 erreichte er damit Indien, um ein Entwicklungshilfeprojekt in zwei indischen Kinderheimen zu finanzieren. Einmal von der Sehnsucht nach der Welt gepackt, brach er 2016 erneut auf und reiste aus eigener Kraft bis nach in Patagonien. Wenn er in Deutschland ist, begleitet er Menschen durch die Wildnis und arbeitet als freiberuflicher Ingenieur in der Fahrradindustrie.