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Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV trennt sich von Wiedenbrück 0:0

Fußball-Regionalliga: 0:0 gegen Wiedenbrück : WSV kann das Bollwerk nicht knacken

Der Wuppertaler SV hat das Verfolgerduell in der Fußball-Regionalliga nicht gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert trennte sich am Samstagnachmittag (30. Oktober 2021) vom SC Wiedenbrück 0:0. Die Partie im Stadion am Zoo verfolgten bei nasskaltem Wetter 1.019 Fans.

Zwei Wechsel nahm Trainer Mehnert nach dem 2:0-Sieg in Uerdingen vor. Dominik Bilogrevic und Marco Königs rückten in die Startelf, Jannis Kübler und Phillip Aboagye saßen erst einmal auf der Bank. Königs stürmte gemeinsam mit Roman Prokoph.

Prokoph war es auch, der schon nach drei Minuten nach einer Ecke den Pfosten traf. Den Nachschuss von Kevin Rodrigues Pires hielt SCW-Keeper Marcel Hölscher. Nur eine Minute später zielte der Ex-WSVer Ufumwen Osawe am langen Pfosten vorbei. Nach dem turbulenten Auftakt beruhigte sich die Partie zusehends. Allerdings musste Osawe verletzungsbedingt früh vom Feld, für ihn kam der ehemalige Wuppertaler Said Harouz.

Der WSV blieb spielbestimmend, aber nun ohne glasklare Chancen. Nach einem Freistoß von Rodrigues Pires köpfte Prokoph die Kugel über die Latte (28.). Die Partie wurde von den beiden Abwehrreihen, die bis dato erst neun bzw. acht Gegentore kassiert hatten, bestimmt. Ein Freistoß von Semir Saric rauschte kurz vor der Pause knapp am linken Pfosten vorbei (42.). So ging es zwangsläufig mit einem 0:0 in die Kabinen.

  • Das Team bedankte sich bei den
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  • Semir Saric vollendet zum 1:0.
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Beide Teams wechselten zunächst nicht. Leon Tia hätte die Gäste in der 48. Minute in Führung bringen können, zielte aber am langen Eck vorbei. Eine Minute später traf Niklas Heidemann auf der Gegenseite das Außennetz. Es blieb ein von Taktik geprägtes Duell zweier Teams, die viel Respekt voreinander hatten. Durim Berisha versuchte es aus der zweiten Reihe, hatte aber keinen Erfolg (62.). Kurz danach wurde Prokoph aus dem Mittelfeld in Szene gesetzt, doch sein Schuss zwischte links am Pfosten vorbei (64.) - ebenso wie der von Niklas Heidemann, den Saric bedient hatte (65.).

Der erste WSV-Wechsel in der 69. Minute: Phillip Aboagye kam für Prokoph, der viel gearbeitet hatte. Heidemann verfehlte das Tor erneut (75.). Die Rot-Blauen hatten die höheren Spielanteile. Aboagye legte sich bei einem aussichtsreichen Konter den Ball am Ende zu weit vor (77.). Einen der wenigen SCW-Offensivvorstöße in Halbzeit zwei setzte Harouz neben den Kasten (82.). Mehnert brachte kurz vor dem Ende Kingsley Sarpei für Saric (87.). Wiedenbrücks Manfredas Ruzgis knallte den Ball zwar an den Pfosten, stand aber im Abseits (88.). In der Nachspielzeit fing Hölscher eine Flanke vor dem heranrauschenden Kapitän Felix Backszat ab. Tore fielen keine mehr. Es waren zwei verlorene Punkte für den WSV.

Björn Mehnert (WSV-Trainer): „Wir haben gesehen, dass die Wiedenbrücker erst acht Gegentore haben. Meine Mannschaft hat gut gespielt, hatte 10:3 Chancen. Wir müssen eben eine machen, hatten am Ende aber Glück bei Kontern. Über 80 Minuten haben wir das Spiel dominiert, aber am Ende war es Wildwest, da hatte der SCW auch Möglichkeiten. Auf dem schwer zu bespielenden Platz ziehe ich den Hut vor der Leistung meiner Mannschaft. Ich bin nicht unzufrieden, wir haben 14 Spiele und erst eine Niederlage. Meine Jungs ärgern sich aber. Sie hatten viele klare Chancen, aber wir haben gegen eine gut verteidigende Mannschaft gespielt.“

Dennis Brinkmann (SCW-Trainer): „Wir sind nicht allzu gut ins Spiel gekommen. Der WSV hatte zwei gute Chancen, macht sie aber nicht. Da haben wir Glück gehabt. Danach war es ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit muss Wuppertal in Führung gehen, aber zum Ende hatten wir noch Power und einige Möglichkeiten. So sind wir mit dem Punkt zufrieden, der sicherlich auch ein wenig glücklich ist.“

Die nächste Partie bestreitet das Team am Freitag (5. November 2021) bei der U23 des 1. FC Köln. Anstoß im Franz-Kremer-Stadion ist um 19 Uhr. Am 13. November kommt Alemannia Aachen um 14 Uhr ins Stadion am Zoo.

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