SPD-Bundestagsabgeordneter Helge Lindh Pina-Bausch-Zentrum: Kein Verlust der Bundesmittel

Wuppertal · Für das geplante Pina-Bausch-Zentrum gibt es nach Angaben des Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordneten Helge Lindh eine „entscheidende positive Rückmeldung“ aus dem Bund. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) habe bestätigt, dass die beantragten Bundesmittel gesichert seien und das Verfahren ordnungsgemäß voranschreite.

Visualisierung zum geplanten Pina-Bausch-Zentrum.

Foto: Diller Scofidio + Renfro (Visualisierung)

Der Förderantrag der Stadt Wuppertal sei beim Bund eingegangen. „Der bereits Ende 2025 eingereichte Teilantrag wurde fristgerecht und formal korrekt gestellt und als prüffähig anerkannt. Damit besteht Klarheit darüber, dass die künftigen Fördermittel nicht dem sogenannten Exit-Beschluss zum Opfer fallen, sondern fortwährend abgesichert sind. Meine intensive Vermittlungsarbeit zwischen BKM und der Stadt Wuppertal haben Wirkung gezeigt“, so Lindh.

Zugleich habe der Bund signalisiert, dass die weiteren Planungsschritte im Einklang mit dem Zuwendungsrecht umgesetzt werden dürfen. Die Stadt könne ihre Planungen bis in die vertiefenden Leistungsphasen fortsetzen. Darüber hinaus sei bestätigt worden, dass die Leistungsphasen 4 und 5 zeitlich vorgezogen werden könnten, ohne die Förderfähigkeit zu gefährden.

Bis zur Jahresmitte soll die Planung bis zur Leistungsphase 3 abgeschlossen sein. Im Anschluss ist vorgesehen, bis Ende August auch die Leistungsphase 4 zu finalisieren. Vorbehaltlich eines positiven Beschlusses des Rates im September kann unmittelbar mit der ersten Ausführungsplanung in Leistungsphase 5 begonnen werden.

Helge Lindh: „Das Pina-Bausch-Zentrum steht für die kulturelle Identität und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Dass der Bund die Fördermittel bestätigt und die Planungsschritte ermöglicht, ist ein wichtiges Signal der Verlässlichkeit. Kultur braucht nicht nur Begeisterung, sondern auch strukturelle Sicherheit. Beides kommt hier zusammen.“

Das Projekt wirke „weit über Wuppertal“ hinaus: „Wir sprechen über einen Ort mit internationaler Strahlkraft, der zugleich fest in unserer Stadtgesellschaft verankert ist. Die jetzige Bestätigung schafft die Grundlage, um diesen Anspruch verantwortungsvoll weiterzuverfolgen.“

Mit der klaren Rückmeldung aus dem Bund erhalte das Vorhaben, so Lindh, neue Planungssicherheit: „Die kommenden Monate sind entscheidend, um die nächsten Schritte konsequent umzusetzen und die Realisierung des Pina-Bausch-Zentrums weiter voranzubringen.“