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Das TiC-Theater wird umgebaut: „Neue Atmosphäre, neue Stimmung“

Das TiC-Theater wird umgebaut : „Neue Atmosphäre, neue Stimmung“

Seit einem Jahr ist das Theater in Cronenberg (TiC) nun schon wegen Corona geschlossen. Trotzdem gibt es gute Neuigkeiten aus dem Haus – und einen optimistischen Blick in die Zukunft.

„Ein Projekt, das sehr lange vorbereitet wurde“ – so nannte TiC-Geschäftsführer Ralf Budde das, was jetzt der Presse enthüllt worden ist: Das TiC wird die erste Etage in seinem Stammhaus an der Borner Straße 1 im Herzen von Cronenberg komplett umbauen – und vor allem ein neues, großes Theater-Café für Gäste und Besucher einrichten.

In Zukunft gibt es im TiC (neben dem Studio, das weitgehend unverändert bleibt) einen Haupt-Theatersaal mit rund 80 Plätzen plus deutlich gewachsener größerer Bühne und zusätzlicher Raumhöhe. Das frühere „Podium“ entfällt – so dass nun ein neues und im Vergleich zu früher mehr als doppelt so großes TiC-Café entstehen kann, dass vor und nach den Aufführungen sowie in den Pausen viel Platz für angenehme Entspannung bieten soll. Wichtig dabei: Das Café wird große Fenster zu beiden Seiten haben, so dass Tageslicht und Belüftung garantiert sind. 20 bis 30 Gäste sollen hier Platz finden, bewirtet werden sie mit einem, so Ralf Budde, „klassischen Theater-Café-Angebot“. Für aufwändigen Restaurantbetrieb ist das Lokal nicht ausgelegt. Ralf Budde und sein Geschäftsführer-Kollege Stefan Hüfner sind sicher: „Was wir hier geplant haben, bringt neue Atmosphäre und neue Stimmung ins TiC.“

 Die beiden TiC-Geschäftsführer Ralf Budde (rechts) und Stefan Hüfner (links) mit Peter Krämer, dem Vorsitzenden des TiC-Beirates. 
Die beiden TiC-Geschäftsführer Ralf Budde (rechts) und Stefan Hüfner (links) mit Peter Krämer, dem Vorsitzenden des TiC-Beirates.  Foto: Wuppertaler Rundschau

Bester Guter Laune angesichts der neuen Wege, die das Theater beschreiten wird, ist auch Peter Krämer als Vorsitzender des TiC-Beirates: „Wir haben die furchtbare Corona-Zeit für eine echte Zukunftsinvestition genutzt. Denn das, was nun im Idealfall bis zum Sommer realisiert werden wird, hätte man niemals im normal laufenden Betrieb über die Bühne bringen können.“

Etwa 170.000 Euro an Baukosten schlagen für die neuen Pläne zu Buche: Fast alles davon konnte durch die staatlichen Pandemie-Hilfen unter dem Motto „Neustart Kultur“ finanziert werden. Die Stadt Wuppertal brauchte keine Unterstützung in Sachen Geld zu leisten.

Für Peter Krämer ist es besonders wichtig, dass vom TiC nun ein starkes Signal in Richtung der freien Wuppertaler Kulturszene ausgeht: „Es ist möglich, trotz Corona in Kultur zu investieren und auf die erfolgreiche Zukunft, wenn die Pandemie vorbei ist, zu schauen.“

Die TiC-Spielstätte „Atelier“ in der Straße Unterkirchen 23 übrigens bleibt erhalten – sie wird aber technisch verbessert: Hier erfolgt in Kürze der Einbau moderner Lüftungstechnik inklusive einer hochwertigen Filteranlage.