"Eingefroren in der Erinnerung" ...

... so der Titel eines Konzerts der Reihe "Tonleiter", das am Samstag (10. Januar 2015) ab 19 Uhr im Glaspavillon des Skulpturenparks "Waldfrieden" an der Hirschstraße stattfindet. Es spielen Liviu Neagu-Gruber (Violine), Gerald Hacke (Klarinette), Adele Bitter (Violoncello) und Holger Groschopp (Klavier).

 Der Glaspavillon des Skulpturenparks "Waldfrieden" an der Hirschstraße.

Der Glaspavillon des Skulpturenparks "Waldfrieden" an der Hirschstraße.

Foto: Skulpturenpark

Welche Bedeutung hat die Zeit in der Musik? Das ist die Frage, auf die das Quartett an diesem Abend musikalische Antworten sucht. Die Musik ist neben der Literatur und dem Film die Kunstform, bei der die Frage der Zeit und ihrer Phänomene am offensichtlichsten ist, drängt sich doch bei Gemälden, Skulpturen und Bauwerken eher eine räumliche Komponente in den Vordergrund.

Verschiedenste Komponisten haben die Bedeutung der Zeit in der Musik in ganz unterschiedlicher Weise mit ihrer Musik zum Ausdruck gebracht. Ohne allzu philosophisch und musikwissenschaftlich zu werden, stehen im Konzert die klanglich-sinnlichen und poetisch-gestalterischen Ideen im Vordergrund. Ideen unter anderem der beiden deutschen Komponisten Christian Jost und Detlev Glanert, der US-Amerikaner Morton Feldman und John Adams sowie des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa, der mit seinem Quartett den Beginn der Zeit und den Ursprung des Lebens versinnbildlichen will.

(Rundschau Verlagsgesellschaft)