Bundesmusikpreis „Applaus“ Auszeichnung und Geld für „LOCH“ und „INSEL“

Wuppertal · Die beiden Wuppertaler Einrichtungen „LOCH“ und „INSEL“ dürfen sich über den Bundesmusikpreis „Applaus“ 2023 und zusammen 60.000 Euro freuen. Der Titel steht für die „Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“.

Veranstaltung im „LOCH“.

Veranstaltung im „LOCH“.

Foto: Max Höllwarth

„Das ist eine mehr als verdiente Anerkennung für die engagierte Arbeit in der Kulturszene unserer Stadt. Das ,LOCH‘ ist sozusagen ein Dauerbrenner und heimst seit Jahren den Bundespreis für seine Programmgestaltung ein; ,INSEL / Kultur im ADA‘ hat sicher immer weiter zu einer auch über die Stadtgrenzen herausragenden Spielstätte entwickelt “, lobt der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh.

Mit dem Preis ehrt Kulturstaatsministerin Claudia Roth Konzertprogramme unabhängiger Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Genres der Popularmusik wie Rock, Hip-Hop, elektronische Musik und Jazz. Das „LOCH“ bekommt in der Kategorie „Beste Livemusikprogramme“ die Ehrung und bekommt dafür 50.000 Euro. Die „INSEL / Kultur im ADA“ erhält die Auszeichnung in der Kategorie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“, dotiert mit 10.000 Euro.

„Das ist gut angelegtes Geld aus dem Bundeshaushalt, mit dem hier viele weitere Impulse für die vielfältige Kultur in unserer Stadt gesetzt werden können“, erklärt Lindh als kulturpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion die Entscheidung für die beiden heimischen Institutionen.

Insgesamt belohnt die Auszeichnung für die Programmplanung unabhängiger Spielstätten die Programmmacherinnen und -macher hinter den engagiertesten Livemusikclubs und Programmreihen mit einem Preisgeld von insgesamt rund 2,4 Millionen Euro. Damit ist der „Applaus“ einer der höchstdotierten Kulturpreise des Bundes und würdigt bereits im zehnten Jahr Musikclubs als gesellschaftlich bedeutende Orte des gemeinsamen kulturellen Erlebens.

Seit 2013 wurden mehr als 600 Auszeichnungen für Musikclubs und Veranstalterinnen und Veranstalter verliehen und insgesamt über elf Millionen Euro Preisgelder vergeben.

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