Neu war, dass diesmal auch Familienangehörige eingeladen waren – und auch sie leisteten binnen weniger Minuten einen wertvollen Beitrag für die medizinische Versorgung in Deutschland. Jede Spende zählt: Das sei angesichts der alternden Bevölkerung keine Phrase, hon Sparkassen-Vorstandsmitglied Patrick Hahne hervor.
Als ehrenamtlicher Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Wuppertal, dessen Helferinnen und Helfer die Aktion in der Glashalle begleiteten, liegt Hahne das Thema am Herzen: „Laut einer aktuellen ADAC-Studie halten in NRW mehr als 80 Prozent der Menschen Blutspenden für gesellschaftlich wichtig. Zwei Drittel zeigen sich grundsätzlich bereit dazu.“
Zeitgleich liege der Anteil der tatsächlichen Spenderinnen und Spender deutschlandweit bei nur drei Prozent: „Je mehr Menschen sich einsetzen, desto stabiler wird das System. Blutspenden werden jeden Tag gebraucht.“
Die Anlässe seien vielfältig, ergänzt Michael Selbach vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Sparkasse Wuppertal. Zum Beispiel könnten Blutkonserven mit Blick auf die bevorstehende Silvesternacht Leben retten, weil damit leider oft Feuerwerks unfälle einhergingen. Aber auch andere Unfall-Opfer und chronisch Kranke seien auf Spenden angewiesen. „Wir freuen uns sehr, dass sich wieder so viele Freiwillige beteiligt und Verantwortung übernommen haben“, sagt Selbach. „Das zeigt, wie gelebte Gemeinschaft im Arbeitsalltag wirken kann.“
Selbach lobt im Namen der Sparkasse die reibungslose Zusammenarbeit mit dem DRK: „Wir schätzen diese verlässliche Partnerschaft sehr. Die erneut hervorragende Organisation und Betreuung tragen maßgeblich zum Erfolg unserer Aktion bei.“