Bilanz für das Jahr 2025 Sparkasse Wuppertal: Beratung als A und O

Wuppertal · „Weiterhin positiv in die Zukunft“ blickt die Sparkasse Wuppertal. Der dreiköpfige Vorstand zog Bilanz fürs vergangene Jahr 2025 – und zeigt sich, trotz etlicher (welt-)wirtschaftlicher Herausforderungen zufrieden.

Der Vorstand der Stadtsparkasse Wuppertal (von links): Patrick Hahne, Axel Jütz und Holger Iborg.

Foto: Sparkasse Wuppertal

Vorstands-Chef Axel Jütz betont das Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten – gut aufgestellt in allen Lebenslagen“ – und sagt: „Wir bauen weiter auf den Erfolgen auf, die wir bereits erzielt haben.“ Wichtig sei dabei, keine Standardlösungen anzubieten, sondern „individuell mit den Kunden zusammen neue Wege zu gehen“.

Vorstandsmitglied Holger Iborg, der den Sektor des Privatkundengeschäftes betreut, nennt die persönliche Beratung als wichtigstes und ganz typisches Herzstück der Sparkassen-DNA. Und er nennt 13 verschiedene Wege, auf denen die Sparkasse für die Menschen kontaktierbar ist: Vom Telefon (über das neun von zehn Kunden das Geldinstitut erreichen) über den Video-Service in den Filialen-Kabinen bis hin zu WhatsApp & Co.

200.000 Menschen in Wuppertal mit 198.000 Girokonten sind Privatkunden der Sparkasse, 268.000 Sparkassen-Cards und 59.000 Master-Cards der Sparkasse sind im Umlauf. An den zahlreichen Geldautomaten der Sparkasse gab es im vergangenen Jahr 4,8 Millionen Abhebungen. Bargeld lacht also noch immer. Allerdings sozusagen etwas weniger, denn die Bargeldabhebungs-Hausnummer lag 2024 noch bei fünf Millionen.

Wenn’s ums Wohnen geht, verzeichnet die Sparkasse bei den privaten Wohnungsbaudarlehen einen Anstieg um mehr als 19 Millionen auf knapp 355 Millionen Euro. Im Jahr 2025 hat das Geldinstitut über 1.700 Menschen rund um das Thema Immobilie unterstützt – vom Kauf bis zur Sanierung. Der Bestand der privaten Wohnungsbaudarlehen blieb rund 2,8 Milliarden Euro stabil.

Patrick Hahne, der für das Segment Wirtschaft zuständig ist, berichtet von vielen Herausforderungen, vor denen die Firmen in Wuppertal stehen – etwa in Sachen Bürokratie oder Nachhaltigkeit. Hahne: „Die Stimmung bei Gewerbe und Mittelstand liegt zwischen verhalten und bis vorsichtig hoffnungsvoll.“

Die Sparkasse sei, so Hahne weiter, „immer die Nummer 1 fürs Gewerbe“ – und „mit fast 1,7 Milliarden Euro gewerblicher Investitionsdarlehen liegen wir weiterhin ganz vorn in der Finanzierung des Mittelstandes.“

76 Unternehmensneugründungen, die für 200 neue Arbeitsplätze gesorgt haben, hat die Sparkasse begleitet – und im Umkehrschluss auch das wichtige und oft schwierige Thema Unternehmensnachfolge engmaschig betreut.

Das Thema der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für die Sparkasse ganz oben. Denn das 1.176 Köpfe große Team, das durch 121 Auszubildende ergänzt wird, ist in jeder Hinsicht Aushängeschild und sorgt für Identifikation unter dem Motto „Gemeinsamkeit“. In den kommenden Jahren werden 30 Prozent der Belegschaft, die zu den sogenannten Baby-Boomern gehören, das Haus verlassen. Darum wird offensiv und individuell um neue Mitarbeiter geworben, denen die Sparkasse viele Vergünstigungen und viel Flexibilität zu bieten hat. Axel Jütz: „Man muss sich attraktiv aufstellen, um Talente zu gewinnen und gute Leute langfristig zu halten.“

Wichtig für Wuppertal ist die Sparkasse auch wegen ihrer Spenden- und Sponsorentätigkeit in den Sektoren Sport, Kultur und Soziales. Fünf Millionen Euro fließen in diesem Zusammenhang in die ganze Stadt. Axel Jütz über diese wichtige Säule: „Wir machen das einfach weiter.“