CDU Vohwinkel Antrag: Außengastronomie auf dem Lienhardplatz

Wuppertal · Die Vohwinkeler CDU setzt sich dafür ein, dass auf dem Lienhardplatz eine Außengastronomie eingerichtet wird. Eine solche sei bislang an keiner Stelle im Stadtteil zu finden, heißt es zur Begründung.

Nur selten wird der Lienhardplatz für Veranstaltungen genutzt – so wie hier beim Weinfest der „Aktion V“.

Nur selten wird der Lienhardplatz für Veranstaltungen genutzt – so wie hier beim Weinfest der „Aktion V“.

Foto: Aktion V

„Insbesondere im Zentrum bestehen lediglich einige wenige Angebote entlang der lauten und stark frequentierten Kaiserstraße“, so der ehemalige Bürgermeister Jan-Philipp Kühme. Dies müsse sich auch mit Blick auf die Bundesgartenschau, die 2031 in Wuppertal stattfindet, ändern, um „ein attraktiver Gastgeber“ zu sein.

Die CDU stellt nun in der Bezirksvertretung den Antrag, „die Möglichkeit zur Errichtung eines kleinen Cafés auf dem Lienhardplatz“ zu prüfen. „Als Vorbild kann hier das ,Café Laurenz‘ auf dem Laurentiusplatz in Elberfeld dienen: Trotz eines geringen Flächenbedarfs wäre eine weitläufige Bewirtung des Platzes möglich“, meint Fraktionssprecher Carsten Heß. „Der Charme einer solchen Lösung liegt vor allem darin, dass der Platz ohne größere Einschränkungen weiterhin für den Wochenmarkt und Feste nutzbar bleibt“, ergänzt Kühme.

Bezirksvertreter Dr. Stephan Terhorst erinnert „an die jahrelangen Bemühungen der Vohwinkeler Politik“, ein solches Angebot auf dem Lienhardplatz zu realisieren: „Nachdem die uns eigentlich mit dem Lienhard-Carrée zugesagte Gastronomie wohl endgültig ausbleiben wird, sehen wir in dieser Maßnahme nun die letzte Chance, den Lienhardplatz gastronomisch zu beleben.“ Die CDU hofft auch auf die Unterstützung durch Wuppertals Oberbürgermeister Prof. Uwe Schneidewind. Wer statt Autos Menschen in die Innenstädte bekommen möchte, müsse diesen auch die nötige Aufenthaltsqualität bieten, so die Christdemokraten.

Im Zuge der Diskussion um den Wochenmarkt auf dem Elberfelder Neumarkt hatte die Verwaltung angekündigt, die Stadtplätze in Wuppertal künftig attraktiver gestalten zu wollen. Als bislang abschreckendstes Beispiel gilt der Karlsplatz in Elberfeld, der als Steinwüste verschrien ist und nicht genutzt wird. Der Laurentiusplatz mit dem Café und dem Kiosk ist dagegen belebter.

(jak)
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