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Will Gmehling in Wuppertal: Zusammenhalt, Unterstützung, Verständnis ​

Will Gmehling in der Südstadt : Zusammenhalt, Unterstützung und Verständnis

Für sein Kinderbuch „Freibad“ erhielt der Bremer Autor Will Gmehling den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020. Am 27. August 2022 ist er ab um 15:30 Uhr im Sommerleseclub der Gemeinde Elberfeld-Südstadt zu Gast. Die Johanneskirche liegt am östlichen Rand des Von-der-Heydt-Parks auf den Südhöhen.

Schon als Jugendlicher war für Will Gmehling klar: Er wollte Kinderbücher schreiben. Doch der Weg dorthin war noch weit. Als Kind habe er gestottert, erzählt der Bremer Autor laut Medienberichten, aber wenn er vorgelesen oder gesungen habe, seien die Wort flüssig über seine Lippen gekommen. „Vielleicht ist dadurch meine Liebe zu den Wörtern geboren“, sagt er.

Will Gmehling wurde Französischlehrer und malte lange Jahre Bilder und schrieb Lyrik für Erwachsene. Erst 1998 verfasste der 1957 geborene Autor sein erstes Kinderbuch „Tiertaxi Wolf & Co“. Darin geht es um einen Wolf, einen Fuchs und eine Hündin, die ein Unternehmen gründen. Es folgten 13 weitere Bücher.

Für sein Kinderbuch „Freibad. Ein ganzer Sommer unter dem Himmel“ erhielt Gmehling dann vor zwei Jahren den Deutschen Jugendliteraturpreis. Er gehe selbst regelmäßig ins Freibad, erzählt er, und habe zufällig ein Gespräch von drei Kindern mitgehört, die darüber sprachen, dass sie sich den Eintritt nicht leisten können. Da sei die Idee zu seinem Kinderbuch geboren.

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Seine Geschichte handelt von Alf, Katinka und Robbie Bukowski, drei Geschwistern aus einer einkommensarmen Familie, die eine Jahreskarte fürs Freibad bekommen, weil sie ein Kind vor dem Ertrinken gerettet haben. Also verbringen sie jeden Tag dort. Hin und wieder teilen sie sich zwei Portionen Pommes für drei Euro – mehr ist nicht drin.

„Die Besonderheit dieser Geschichte ist die Darstellung der Familie: Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Verständnis füreinander sind so selbstverständlich, dass man mit den Bukowskis sofort befreundet sein möchte“, hieß es in der Begründung der Jury für die Verleihung des Literaturpreises.