Nordstadt Eine AG für die Wärmewende auf dem Ölberg

Wuppertal · Auf dem Wuppertaler Ölberg hat sich die „AG Wärmewende“ gegründet. Deren Ziel ist es, den meist denkmalgeschützten Baubestand des Quartiers fit für die eine nachhaltige Zukunft zu machen.

Von li.: Peer Stemmler, Martin Kurandt, Gaby Schulten und Christine Riesner von der AG Wärmewende trafen sich mit der Bundestagsabgeordneten Anja Liebert.

Von li.: Peer Stemmler, Martin Kurandt, Gaby Schulten und Christine Riesner von der AG Wärmewende trafen sich mit der Bundestagsabgeordneten Anja Liebert.

Foto: WKB

Beteiligt sind Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie weitere Bürgerinnen und Bürger. „Der Gebäudesektor sorgt für etwa 40 Prozent der CO2-Emmissionen. Deshalb muss dort angesetzt werden“, erklärte die Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Anja Liebert (Grüne) bei einem Besuch vor Ort. „Und deshalb sind solche Initiativen vor Ort, die klimafreundliche und zukunftsfestere Heizvarianten im Fokus haben, sehr unterstützenswert.“

Die AG um Gaby Schulten will die Wärmewende vor Ort mitgestalten. Sie wies im Gespräch allerdings auch auf die Hürden hin, vor denen die Bürgerinnen und Bürger mitunter stehen. „Die Zeit drängt. Die Kommunale Wärmeplanung, die auch die Stadt Wuppertal vorantreibt, ist wichtig. Aber das dauert eben“, betont Schulten. „Deswegen wollen wir schon frühzeitig ein Nahwärmekonzept entwickeln und suchen dafür Partnerinnen und Partner.” Liebert will dabei vermitteln und auch unterstützen, was die passenden Förderprogramm angeht.

Bis zum großen Ganzen „helfen vielleicht auch schon Teillösungen“, ergänzt Martin Kurandt von der AG. Die wiederum könnten einen Dominoeffekt bewirken, hofft die Bundestagsabgeordnete. Andere Eigentümerinnen und Eigentümer können von den Praxisbeispielen profitieren und dann nachziehen.

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