75 Jahre Nachbarschaftsheim Große Sause auf dem Platz der Republik

Wuppertal · Mehr als 1.000 Gäste haben auf dem Platz der Republik am Ostersbaum beim 22. Spiel- und Sportfest gefeiert. Es bot ein großes Bühnenprogramm.

 Das „Royal Street Orchestra“ auf der Bühne auf dem Platz der Republik.

Das „Royal Street Orchestra“ auf der Bühne auf dem Platz der Republik.

Foto: Nachbarschaftsheim Wuppertal

„Wir feiern unser 75-jähriges Jubiläum und haben deshalb eine Riesenparty veranstaltet“, freute sich Gabi Kamp (Geschäftsführerin des Nachbarschaftsheims Wuppertal). Und das Konzept ging bei Sonnenschein: Die Menschen aus dem Viertel, aus ganz Wuppertal und aus der Region strömten auf den Platz, tanzten, sangen und genossen die lebendige Atmosphäre im Zentrum des Quartiers.

Den Auftakt des Bühnenprogrammes gestaltete das Sinfonieorchester mit einer lyrischen Matinee. Sinfonische Klänge trafen hier auf partizipative Musik mit Musikerinnen und Musikern aus der Nachbarschaft, von Laien bis Halbprofis. Und alle spazierten im übertragenen Sinne musikalisch durch die Nordstadt. Die Uraufführung von Shaul Bustans Auftragskomposition „Spaziergang im Quartier“ war Projekthöhepunkt und Abschluss von „Uptown Culture“.

Für das eigentliche Spiel- und Sportfest gestalteten bereits zum 22. Mal zahlreiche Akteurinnen und Akteure Spiel- und Bastelstände sowie ein buntes Bühnenprogramm: Geboten wurde neben Hüpfburg und Feuerwehrauto unter anderem Kulinarisches aus aller Welt. Auf der großen Bühne bejubelt wurden beispielsweise die elfenhafte Tanzgruppe „Tikwatejnu“, die Kinderformation der Tanzschule Schäfer, die „Crazy Dancer“ und die Barmer Ersatzkapelle.

Der Abschluss des Jubiläumsfestes war ein besonderer musikalischer Höhepunkt. Drei Bands spiegelten stilistisch die interkulturelle Seele des Quartiers: die wahnwitzigen Drummer von „Kumpo“ aus dem Senegal, die mitreißende Reggae-Band „Tribal M“ und zuletzt das furiose „Royal Street Orchestra“ als Headliner. Bis in die Dunkelheit tanzten und feierten die Menschen auf dem Platz der Republik.

„Und ohne die Sperrstunde hätten sie das bestimmt auch bis in die Nacht getan“, glaubt Alexandra Rosenbohm vom Projektmanagement des Nachbarschaftsheims. „Es werden bereits Gespräche über eine Wiederholung im nächsten Jahr geführt!“

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