Schüler probten den Ernstfall

Sechstklässler der Gesamtschule Langerfeld lassen sich von Ärzten und Rettungsassistenten zu Ersthelfern ausbilden.

Es ist gar nicht so einfach, im Ernstfall Erste Hilfe zu leisten. Dazu muss man zunächst erkennen, worum es sich bei einem Notfall handelt, um dann die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können. Die Schulaktion "Wir werden Lebensretter" trug im vergangenen Monat mit einer großen Kampagne zu mehr Informationen bei jungen Menschen bei.

An 65 Schulen in Wuppertal wurde mehr als 1.500 Sechstklässlern in einer 90-minütigen Erste-Hilfe-Schulung das richtige Verhalten bei einem Herzstillstand erklärt. Ärzte des Wuppertaler Helios-Klinikums besuchten dabei auch die Gesamtschule Langerfeld und zeigten gemeinsam mit Rettungsassistenten der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfall-Hilfe, dem Malteser-Hilfsdienst sowie dem Arbeiter-Samariter-Bund, was im Ernstfall von jedem Anwesenden geleistet werden kann.

Drei sechste Klassen der Gesamtschule probten die richtigen Handgriffe und die Mund-zu-Mund-Beatmung in Anwesenheit von Oberbürgermeister Peter Jung, der als Schirmherr vor Ort war. Auch er nutzte die Gelegenheit, das Schulungsgeschehen zu beobachten und seine Kenntnisse aufzufrischen.

(Rundschau Verlagsgesellschaft)