Neue Grenzführung Nun offiziell: Heckinghausen wächst

Wuppertal · Die Heckinghauser haben es schon immer gewusst, doch jetzt ist es amtlich: Das Areal nördlich der Waldeckstraße und der Widukindstraße, auf dem unter anderem das „BAUHAUS“ angesiedelt ist, wird gänzlich dem Stadtbezirk Heckinghausen zugeteilt. Das beschloss der Rat der Stadt Wuppertal in seiner vergangenen Sitzung.

Bauhaus-Filiale Widukindstraße

Bauhaus-Filiale Widukindstraße

Foto: Bauhaus

Sie verstehen nur Bahnhof und glauben, dass das schon immer so war? Nein.

Apropos Bahnhof: Bisher verlief die offizielle Grenze zwischen Heckinghausen und Oberbarmen so, dass die Widukindstraße die beiden Bezirke teilte – und nicht der Bahnhof Oberbarmen und die dort verlaufenden Gleise. Ebenso gehörte die Waldeckstraße ab der Feuerwache in Richtung Brücke Höfen bezirkstechnisch zu Oberbarmen.

Vor rund einem Jahr beantragte der Bezirksverein Heckinghausen eine Verschiebung der Grenze zwischen Heckinghausen und Oberbarmen. Mit der Aufgabe des Güterbahnhofs, dem Bau eines Baumarktes sowie des AWG-Recyclinghofes sei die ehemalige Zurechnung des Gebietes zum Bezirk Oberbarmen nicht mehr zeitgemäß, hieß es zur Begründung im Bürgerantrag des Vereins.

Insbesondere sei durch die alte Grenzführung für Bürgerinnen und Bürger, die Anträge und Anregungen für den Bereich Widukindstraße stellen wollten, nie richtig einsehbar, ob die BV Oberbarmen oder die BV Heckinghausen zuständig war. Mit der neuen Grenzführung, die der Rat jetzt als Satzung beschlossen hat, seien die Zuständigkeiten offensichtlicher.

(mivi)
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