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Thomas Plath ist neuer Nachtbürgermeister im Luisenviertel

Luisenviertel : Thomas Plath ist neuer Nachtbürgermeister

Thomas Plath ist seit dem 1. November 2023 neuer Nachtbürgermeister im Elberfelder Luisenviertel. Er war viele Jahrzehnte in der Gastronomie tätig.

Wie Michael Lehnen vom Wuppertaler Sozialamt am Mittwoch (8. November 2023) in einer Pressekonferenz bekanntgab, übernimmt Plath bereits vorbereitende Aufgaben, insbesondere Vernetzungsaufgaben für eine überregionale Zusammenarbeit.

Plath betonte, er komme gut mit der Nachbarschaft im Luisenviertel aus. Der Nachtbürgermeister ist das Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Gastronomie, er bringt zudem Gastronomie und Ordnungsamt zusammen. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auf Anregungen und Anrufe“, so Plath. Er ist in Kürze unter einer entsprechenden Dienstnummer zu erreichen. Der Nachtbürgermeister soll unter anderem zwischen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Gastronomen vermitteln, wenn es zu Ruhestörungen kommt.

Die Stelle war bereits im Sommer im Rahmen einer Auswahl durch den Internationalen Bund (IB) ausgeschrieben und besetzt worden. Der IB und die Verwaltung traten aber den Rückzug an, nachdem Kritik an der von Stadtdirektor Dr. Stefan Kühn abgesegneten Personalie lautgeworden war. Man habe gemeinsam entscheiden mit Blick auf „vorliegende neue Informationen und im Hinblick auf die kontroverse öffentliche Diskussion“, hieß es im August.

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Dem vorherigen Kandidaten wurden die Nähe zum Autonomen Zentrum und entsprechende Aussagen vorgeworfen. „Dies ist nicht der politische Hintergrund der jemanden dafür qualifiziert, vertrauensvoll mit Ordnungsdienst, Polizei, Gastronomen und Anwohnern zusammenzuarbeiten“, kritisierte die CDU.

Die Linke warf dagegen Kühn vor, umgefallen zu sein. „Völlig unverständlich ist das schnelle Einknicken des Sozialdezernenten. Er kannte den Bewerber für die Stelle. Er saß gemeinsam dem Vertreter der Autonomen Szene auf dem Podium einer Diskussionsveranstaltung des WDR zum geplanten Gemeindezentrum und Moscheebau der DITIB-Gemeinde“, so die Linke.

(war/jak)