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Schließung des Bürgerbüros: Cronenberger CDU kündigt Widerstand an

Cronenberg : Bürgerbüro: CDU kündigt Widerstand an

Die Cronenberger CDU bezeichnet den Plan der Verwaltung, das Bürgerbüro im Stadtteil zu schließen, als „Todesurteil für Bürgernähe“.

Selbstverständlich lägen solche Entscheidungen im Ermessenspielraum von Oberbürgermeister Schneidewind. „Umso bedauerlicher ist, dass eine möglichst ortsnahe Aufgabenerledigung und eine größere Bürgernähe und -orientierung nicht mehr gewährleistet ist“, so der Cronenberger CDU-Vorsitzende und Stadtverordnete Holger Reich.

Mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ werde die NRW-Gemeindeordnung durch die Verwaltung konterkariert. „Der mögliche Erpressungsversuch der Verwaltung mit möglichen Kosten einer Personalsteigerung läuft in Cronenberg ins Leere“, so die CDU.

„Cronenberg hat die schlechtesten Straßen in Wuppertal, eine weitere Nutzung des Gebäudes Berghauser Straße ist nicht in Aussicht, aber die Gerüstkosten für das Gebäude laufen weiter, obwohl kein Handwerker sichtbar ist. Gebührenordnungen der Stadt sind teilweise über 20 Jahre nicht angepasst worden. Die CDU Cronenberg wird bürgerfeindlichen Vorschlägen der Verwaltung nicht zustimmen, sondern steht für Bürgernähe und Verantwortung für den Bürger“, kündigt der Fraktionsvorsitzende Michael-G. von Wenczowsky an. Man werde „alle Möglichkeiten ausschöpfen, um ein lebenswertes Cronenberg zu erhalten“.