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Handball-Zweitligist TVB Wuppertal kämpft mit der Abschlussschwäche

2. Handball-Bundesliga:: 18:24 in Herrenberg : TVB kämpft noch mit der Abschlussschwäche

Die Zweitliga-Handballerinnen des TVB Wuppertal haben auch das zweite Saisonspiel verloren. Nach der Derby-Niederlage gegen Solingen unterlag das Team am Samstagabend (12. September 2020) bei der SG H2Ku Herrenberg mit 18:24 (7:13).

In Abwesenheit von Trainer Dominik Schlechter (privat verhindert) sah das Trainer-Duo Michael Schmidtmann/Sabine Nückel (Dominik Schlechter war aus privaten Gründen verhindert) eine ordentliche Defensivleistung. Allen voran Torfrau Dana Centini, die nach dem Spiel als beste Beyeröhderin geehrt wurde. Offensiv hielt sich zwar die Quote der technischen Fehler sich in Grenzen, dennoch sprechen nur 18 eigene Treffer eine klare Sprache. Allzu oft scheiterten die Wuppertalerinnen an der ebenfalls starken Laura Waldenmaier im Herrenberger Gehäuse – die Präzision beim Abschluss fehlte. Auch vom Siebenmeter-Punkt zeigte der TVB Nerven: Nur zwei von sieben Strafwürfen landeten im Herrenberger Netz. Insgesamt zu wenig, um bei den routinierten „Kuties“ zu punkten.

Co-Trainer Michael Schmidtmann war dennoch vor allem mit der Einstellung seines Teams zufrieden. Der TVB ließ sich auch von zwischenzeitlichen Durchhängern nicht entmutigen, spielten weiter forsch auf und kämpften sich in der 38. Minute bis auf drei Tore (12:15) heran. Dass es am Ende dann doch wieder sechs Tore Unterschied waren, lag an der Abschlussschwäche der Wuppertalerinnen, bei denen diesmal Neuzugang Nika Matavš mit sechs Treffern beste Werferin war.