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Fußball-Testspiel: Hessen Kassel - Wuppertaler SV 4:4 (2:1)

Fußball-Testspiel: 4:4 (1:2) in Kassel : Torfestival in der WSV-Vorbereitung

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat am Dienstag (5. Januar 2021) das Testspiel beim Südwest-Regionalligisten KSV Hessen Kassel mit einem 4:4 (1:2)-Unentschieden beendet.

Auf dem Kunstrasen neben dem Auestadion lag das Team von Trainer Björn Mehnert schnell mit 0:2 (6./15.) zurück. Beim Debüt der Neuzugänge Sebastian Patzler (Tor) und Lars Holtkamp (Defensive) gelang Jonas Erwig-Drüppel aus kurzer Distanz aber rasch der 1:2-Anschlusstreffer. Der WSV, der mit Tyson Richter (BFC Dynamo Berlin) und dem Uruguayer Mateo Aramburu (22, vom niederländischen Zweitligisten TOP Oss) zwei Testspieler einsetzte, kam im Laufe der ersten Halbzeit immer besser in die Partie, musste aber dennoch mit einem Rückstand in die Kabine.

Der eingewechselte Joelle Tomczak schoss unmittelbar nach dem Wiederanpfiff der Ausgleich (46.). Torjäger Marco Königs brachte die Rot-Blauen in der 53. Minute mit 3:2 in Führung. Der WSV, bei dem Daniel Grebe, Tjorben Uphoff, Kevin Pytlik und Niklas Lübcke verletzungsbedingt fehlten, wurde nun etwas in die Defensive gedrängt. Kassel, das nach einer Stunde fast komplett wechselte, gelang in der 75. Minute der 3:3-Ausgleich. Damit war die Partie aber noch lange nicht beendet. Isaak Akritidis traf oben rechts zum 4:3 und damit der neuerlichen WSV-Führung (79.). Kassel egalisierte umgehend - 4:4 (80.). Dabei blieb es trotz mehrerer Chancen auf beiden Seiten.

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Björn Mehnert (WSV-Trainer): „Wir sind ja bis auf Sebastian Patzler, Kevin Rodrigues Pires und Jonas Erwig-Drüppel heute im Grunde mit einer U23 aufgelaufen. Das war ein ,junger Haufen‘, der sich erst einmal finden musste. Mit Tjorben Uphoff und Kevin Pytlik haben zwei gestandene Innenverteidiger gefehlt. Die Jungs haben sich aber schnell berappelt und einen ansehnlichen Fußball gespielt. Ich habe in der Pause gesagt, dass ich das Spiel gewinnen will. Mit Niklas Fensky, Isaak Akritidis und Joelle Tomczak haben die ganz Jungen, die dann eingewechselt wurden, das Spiel mit ihrem Einsatz und ihrer Geschwindigkeit noch einmal belebt. Am Ende hätte es auch 8:5 für uns ausgehen können. Wir fahren zufrieden nach Hause. Nach hinten besteht natürlich noch Optimierungsbedarf, vorne war schon viel Gutes zu sehen.“

Stephan Küsters (Sportlicher Leiter des WSV): „Wir sind schwer in die Partie reingekommen, haben das Spiel dann aber gedreht. Vier Gegentore hören sich natürlich viel an. Zwei davon haben wir nach Standards bekommen. Aber wir werden ja in der Innenverteidigung in der Kombination Noah Salau / Daniel Nesseler beziehungsweise Noah Salau / Joey Paul Müller nicht in der Regionalliga auflaufen. Die Jungs haben das heute gut gemacht. Es waren viele gute Sachen zu sehen, die unser Trainer Björn Mehnert einstudiert hat und die direkt umgesetzt wurden. Das ist positiv.“

Wie es personell weitergeht, sollen die kommenden Tage zeigen. Das gilt auch für die fünf Akteure (Tim Wendel, Gianluca Marzullo, Yannick Geisler, Marwin Studtrucker und Viktor Maier), mit denen der WSV nicht mehr plant. Testspieler Tyson Richter (20, Verteidiger, BFC Dynamo) reist zunächst einmal nach Berlin zurück, eine Verpflichtung ist aber noch nicht abgehakt. Durchaus Eindruck hat der Uruguayer Mateo Aramburu (22, Stürmer) vom niederländischen Zweitligisten TOP Oss hinterlassen. „Er ist schnell, verfügt über eine gute Technik und erobert auch die zweiten Bälle. Solch einen Spielertypen haben wir bislang nicht im Kader. Er ist ein Zehner, kann aber auch neben Marco Königs spielen, da er sich gern etwas zurückfallen lässt. Wir werden das in Ruhe mit Björn Mehnert besprechen“, kündigte Küsters gegenüber der Wuppertaler Rundschau an. Dazu Mehnert zur Rundschau: „Mateo Aramburu ist ein sehr beweglicher Spieler, der Bälle erobert, aber auch Abschlüsse sucht. Ganz sicher nicht uninteressant.“

Das erste Pflichtspiel bestreitet der WSV am 16. Januar. Dann startet das Team von Trainer Björn Mehnert bei Rot-Weiß Ahlen in die Rückrunde.

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