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Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV verliert in Homberg 1:2 (1:1)

Fußball-Regionalliga: 1:2 (1:1) in Homberg : WSV verliert beim Schlusslicht

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV die Corona-Zwangspause nicht gut überstanden. Nach zwei Spielausfällen unterlag die Mannschaft von Trainer Alexander Voigt am Samstagnachmittag (31. Oktober 2020) beim Schlusslicht VfB Homberg mit 1:2 (1:1).

Der Chefcoach stellte im Vergleich zum 0:0 gegen Rödinghausen einmal um. Studtrucker rückte für Gianluca in die Startformation. Auf der Bank saß nach wochenlanger Verletzungspause erstmals Neuzugang Wendel, der zuvor nur in der Vorbereitung aufgelaufen war.

Der Start misslang: Schon nach vier Minuten lag der Gastgeber vorn, als der WSV in der Defensive noch nicht geordnet war und Yesil aus kurzer Distanz einschob - 1:0 (4.). Bereits vier Minuten später durften die Wuppertaler Fans an den Empfangsgeräten aber jubeln. Studtrucker bediente Königs, der mit einem technisch feinen Schuss ins lange Eck den 1:1-Ausgleich erzielte (8.). Der WSV bekam die Partie in den Griff, ohne allerdings richtig große Chancen zu kreieren. In der Nachspielzeit kam Studtrucker nach einem Konter im Homberger Strafraum zu Fall, die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm.

Voigt wechselte zur zweiten Halbzeit Marzullo und Wendel für Ametov und Pytlik ein. Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel bot sich Königs, dessen Lupfer über Torwart Gutkowski aber zu niedrig angesetzt war (53.). Es blieb eine ausgeglichene Partie ohne sehr große Torchancen. Homberg wehrte sich nach Kräften, der WSV fand nicht die Lücke. Der VfB dagegen schon: Nach Vorarbeit von Hirschberger brachte Lorch die Duisburger in der 74. Minute wieder in Führung. Rodrigues Pires scheiterte in der 83. Minute, als er aus 17 Metern einen Freistoß knapp links am Pfosten vorbeisetzte. In der Nachspielzeit hatte der WSV Pech mit einem doppelten Pfostentreffer – die drei Punkte waren kurz danach weg.

Alexander Voigt (WSV-Trainer): „Wir sind nicht an die Leistung der vergangenen drei Spieler herangekommen. Wir haben zu viele Fehler gemacht und den Gegner damit aufgebaut. Wenn so etwas passiert, kann man in dieser Liga gegen jeden verlieren. Wir hatten keine gute Körpersprache und keine gute Körperspannung. Mit Tim Wendel war ich zufrieden. Es war natürlich ein gewisses Risiko, ihn nach so einer langen Pause in der Halbzeit zu bringen. Aber er hat mir signalisiert, dass es weitergeht. Was nun passiert, müssen wir Anfang der Woche sehen. Wir hätten natürlich gerne, dass es weitergeht.“

Stephan Küsters (der Sportliche Leiter verfolgte erkrankt die Partie per Livestream): „Wir geraten unnötig früh in Rückstand, kommen aber direkt gut zurück. Wir haben danach unsere Konterchancen schlecht ausgespielt und hätten in Führung gehen müssen. Aber wir waren einfach nicht fokussiert genug. In der zweiten Halbzeit kam einfach der letzte Ball nicht an. Weil wir das 2:1 nicht machen, halten wir Homberg am Leben. Und dann kommt es im Fußball manchmal so, auch wenn wir am Ende mit der Pfosten-Pfosten-Situation Pech hatten. Wir haben einfach nicht genug investiert. Dass zwei Spiele ausgefallen sind und wir aus dem Rhythmus waren, das lasse ich nicht gelten, das wäre ein Alibi. Man kann genauso gut sagen, dass wir ausgeruht waren. Wir werden Anfang der Woche sehen, wie wie es weitergeht. Das Pokalspiel in Scherpenberg am 11. November fällt sicher aus.“

In der ersten von zwei weiteren Englischen Wochen ist der WSV am Mittwoch (4. November) um 19:30 Uhr zu Gast beim FC Wegberg-Beeck. Am kommenden Samstag (7. November) ist dann Alemannia Aachen ab 14 Uhr zu Gast im Stadion am Zoo – sofern die Corona-Lage nichts daran ändert.

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