Fußball-RL: 1:1 (0:1) gegen Düren Hagemann gibt Zusage, der WSV wird Dritter

Wuppertal · Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat die Saison 2023/24 mit einem Remis beendet. Das Team von Trainer Ersan Parlatan trennte sich am Samstagnachmittag (18. Mai 2024) vom 1. FC Düren mit 1:1 (0:1). Es waren nach acht Siegen die ersten Punktverluste in diesem Jahr daheim. Das Spiel im Stadion am Zoo sahen 4.744 Zuschauerinnen und Zuschauer.

 Kevin Hagemann (mit Vorstandsmitglied Thomas Richter) verkündete vor dem Anpfiff, dass er weiter für den WSV kickt.

Kevin Hagemann (mit Vorstandsmitglied Thomas Richter) verkündete vor dem Anpfiff, dass er weiter für den WSV kickt.

Foto: Dirk Freund

Vor dem Anpfiff gab Kevin Hagemann bekannt, dass er auch 2024/25 im Stadion am Zoo aufläuft: „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und vor allem auch die reibungslose Abwicklung seitens des Vorstandes und der sportlichen Leitung. Insofern bin ich überzeugt, dass wir im nächsten Jahr eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen und eine gute Rolle spielen werden.“

Verabschiedet wurden Ilhan Altuntas, Phil Beckhoff (FC Gütersloh), Charlison Benschop (Alemannia Aachen), Hüseyin Bulut (eventuell in die Türkei), Lukas Demming (SC Verl), Aday Ercan, Tom Geerkens (Ende der Leihe von Arminia Bielefeld), Mert Göckan, Paul Grave (Ende der Leihe des VfL Bochum), Davide Itter, Tim Korzuschek, Kevin Pytlik (Viktoria Köln), Damjan Marceta (Eintracht Trier), Jef Tchounague, Steve Tunga sowie Co-Trainer Andy Steinmann. (Bilder)

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Das WSV-Saisonfinale gegen Düren

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Parlatan bot in der Startelf der letzten Partie Torhüter Paul Grave auf. Im Vergleich zum 0:1 in Bocholt begannen auch Hüseyin Bulut, Kevin Pytlik, Davide Itter und Marco Terrazzino von Beginn an. Dafür rückten Krystian Wozniak, Phil Beckhoff, Tobias Peitz, Migel-Max Schmeling und Semir Saric auf die Bank.

Ein Treffer von Bult zählte nicht, weil Hagemann zuvor im Abseits stand (3.). In der 11. Minute scheiterte Benschop an Torwart Leon Nübel. Der WSV war die spielbestimmende Mannschaft, Düren setzte auf Konter. Auch aus einem Gewusel vor dem Tor der Gäste konnten die Rot-Blauen, die in den rot-weißen Bundesliga-Traditionstrikots der kommenden Saison aufliefen, kein Kapital schlagen (18.). Nachdem ein Kind auf den Platz gelaufen war und ein Selfie mit Benschop machte (24.), schoss Terrazzino nach einer feinen Einzelaktion aus 16 Metern rechts am Tor vorbei (27.).

In Führung gingen die Gäste nach einem Abspielfehler von Ercan, den auch Schweers nicht mehr ausbügeln konnte – 0:1 (33.). Schweers musste in der 40. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Peitz. Durch einen zu langen Rückpass hätte Düren beinahe ein kapitales Eigentor produziert (43.). Und nach einem Terrazzino-Freistoß verpasste Peitz den Ausgleich knapp (45.). In der Nachspielzeit ließ Grave einen Freistoß nach vorne abprallen, hielt aber den Nachschuss (45.+2.). Mit dem Rückstand ging der WSV in die Kabine.

Nachdem in der Pause die B-Jugend für den Aufstieg in die Bundesliga geehrt wurde, kam Saric für Demming. Direkt danach hatte der WSV die Chance auf das 1:1. Hagemann war im Strafraum gelegt worden, es gab einen Elfmeter. Doch den Schuss von Benschop hielt Schübel (47.). Terrazzino traf aus spitzem Winkel das Außennetz (49.). Pytlik klärte gegen Schlösser in höchster Not (51.).

Grave verhinderte mit einer Glanzparade gegen Vincent Geimer das 0:2 (59.). Peitz kam nicht an Keeper Schübel vorbei (61.), Bulut köpfte über die Latte (65.). Schmidt und Beckhoff kamen für Benschop und Itter (67.) Beckhoff verfehlte das Ziel nur knapp (69.), ebenso Saric (81.). Ihm gelang dann aber doch das 1:1. Peitz dribbelte in den Strafraum und bediente Saric mustergültig (85.). Schmeling ersetze Bulut (86.).

Düren vergab die letzten Chancen, auch weil Grave erneut zur Stelle war (90.+1./90.+2.). Danach war die Saison beendet. Der WSV wurde Dritter hinter Alemannia Aachen und dem 1. FC Bocholt.

Die Mannschaft reist nun zur Abschlussfahrt nach Mallorca. Das neue Team trifft sich am 23. Juni zum Trainingsauftakt.

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