Wuppertal hinten in der Rangliste Zahlen für 2023: Im Schnitt 25.304 Euro verfügbar

Wuppertal · Im Jahr 2023 ist das verfügbare Einkommen je Einwohnerin und Einwohner in Nordrhein-Westfalen um 5,7 Prozent auf 27.754 Euro gestiegen. Nach Angaben Information und Technik NRW als Statistisches Landesamt betrug die Summe in Wuppertal 25.304 Euro.

Wuppertal zählt nicht zu finanzstärksten Städten in NRW.

Foto: Steve Buissinne

Das waren laut IT NRW genau 1.413 Euro beziehungsweise 6,6 Prozent mehr als 2022. Wuppertal lag damit aber nur auf Rang 358 von insgesamt 396 Städten und Gemeinde in Nordrhein-Westfalen. Solingen rangiert mit 28.618 Euro auf Platz 214, Remscheid mit 26.862 Euro auf Rang 306.

Spitzenreiter war erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit 42.314 Euro vor Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis (39.609 Euro) und Olpe (39.214 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am Ende der Skala rangierten Duisburg (21.102 Euro), Kranenburg im Kreis Kleve (20.646 Euro) und Gelsenkirchen (20.138 Euro).

Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im Vergleich zum Jahr 2022 ermittelte das Statistische Landesamt für Inden im Kreis Düren (plus 7,8 Prozent) und Rheinberg im Kreis Wesel (plus 7,7 Prozent). Das geringste Wachstum gab es in Dahlem im Kreis Euskirchen (plus 4,3 Prozent) und Legden im Kreis Borken (plus 3,9 Prozent).“ Somit verzeichneten alle Städte und Gemeinden in NRW einen Zuwachs im verfügbaren Einkommen. NRW meldete einen Anstieg von 6,5 Prozent und lag damit unter dem Bundeswert von plus 6,9 Prozent“, heißt es.

„Unter dem verfügbaren Einkommen wird die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen) verstanden, die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht“, so das Landesamt.

Es sei als „Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung (etwa bei den Mieten) unberücksichtigt bleibt und regionale Vergleiche nur bedingt möglich sind“.