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Wuppertaler SPD will Monitoring der Störungen im Busverkehr

ÖPNV in Wuppertal : SPD will Monitoring der Störungen im Busverkehr

Eine Auflistung der Betriebsstörungen und Ausfälle im Bus-Liniennetz der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) möchte die SPD-Ratsfraktion in der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses vorgelegt bekommen.

Ziel sei es, „damit einen Überblick darüber gewinnen, wo im Netz Schwerpunkte von Störungen auftreten und wie diese behoben werden können“. Ein Umstieg vom Individualverkehr auf den ÖPNV sei erst dann für viele Menschen attraktiv, wenn das Bus- und Schwebebahnnetz zuverlässig funktioniere und den Mobilitätsbedarf der Menschen abbilde. Der Antrag solle auch Problembereiche im Netz in den Fokus rücken, die bisher wenig diskutiert und beachtet wurden.

„Wir müssen feststellen, dass es immer wieder zu erheblichen Störungen im Busbetrieb unserer Stadt kommt“, so der Stadtverordneter Markus Stockschläder (Mitglied im Verkehrsausschuss). „Verkehrsbehinderndes Parken und Baustellen stören regelmäßig den geregelten Busverkehr. Busse kommen deshalb erst mit erheblicher Verspätung an oder fallen teilweise ganz aus.“ Die Folge sei ein „Vertrauens- und Komfortverlust im ÖPNV“, der verhindere, dass mehr Menschen auf die umweltverträglichen Verkehrsmittel umstiegen. Stockschläder: „Die Debatte um häufige Störungen der Quartierslinie 643 auf dem Ölberg zeigt regelmäßig, dass es Probleme mit der Zuverlässigkeit des Busverkehrs gibt. Was uns jedoch bisher fehlt, ist eine verlässliche Übersicht darüber, wo es regelmäßig zu Betriebsstörungen, Ausfällen und Verspätungen kommt und wie diese behoben werden können.“

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Die SPD-Fraktion setze sich deshalb „mit Nachdruck“ dafür ein, dass vermeidbare Störungen des Busbetriebs abgestellt werden. „Zu der von allen geforderten Beschleunigung des ÖPNV gehört auch, dass die Busse ungehindert auf den Linien verkehren können“, so Stockschläder.