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Wuppertaler Linke gegen Schwebebahn-Sonderausschuss

Bevorstehender Ausfall : Linke gegen Schwebebahn-Sonderausschuss

Die Wuppertaler Linken lehnen den Vorschlag von CDU und Grünen, einen Sonderausschuss zum bevorstehenden Ausfall der Schwebebahn einzusetzen, ab. Man werde sich „an diesem Getöse nicht beteiligen“, so OB-Kandidat Bernhard Sander.

Um die Ursachen des kommenden Stillstandes aufzuklären, gebe es andere Wege: „Die CDU sitzt ebenso wie die SPD mit drei Vertretern im Aufsichtsrat der ,WSW mobil‘. Sie könnten ja schon mal mit der Aufklärung über ihre eigene Tätigkeit beginnen.“ Die Schwebebahn sei ein wesentlicher Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs. Alle seien sich deshalb damals einig gewesen, dass keine Museumsbahn nachgebaut werden sollte. Um wirklich auf dem heutigen Stand der Technik zu sein, mussten moderne Bauteile neu kombiniert werden. Es habe nur einen einzigen Anbieter gegeben, der seinerzeit bereit gewesen sei, das technische Unikat Schwebebahn neu zu bauen, so Sander. „Es ist Sache der technischen Gutachter und eventuell von Gerichten festzustellen, wer wofür Verantwortung trägt.“

In der Frage der „Bruch-Mauer“ am Döppersberg hätten sich CDU und Grüne geweigert, die politische Verantwortung zu klären, bevor die Gerichte geurteilt haben. „Bei der Kalksandsteinmauer konnte hingegen ein Fachmann nach bloßem Augenschein erkennen, dass die Mauer nicht entsprechend der Regeln der Technik errichtet wurde“, so die Linken. Sander fordert die CDU auf, seinen Vorschlag einer Umweltspur auf der Talachse zu unterstützen, um die Mobilität von 80.000 Menschen im Alltag zu gewährleisten. Dieser Vorschlag sei von Grünen und dem Bündnis „Mobiles Wuppertal“ positiv aufgegriffen worden.