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Wuppertaler FDP: Zuschüsse für Freie Wohlfahrtpflege erhöhen

Lokalpolitik : FDP: Zuschüsse für Freie Wohlfahrtpflege erhöhen

Die Wuppertaler FDP-Ratsfraktion unterstützt die Forderung der Freien Wohlfahrtspflege nach einer Dynamisierung der städtischen Zuschüsse. Nach einer langen Pause müsse eine Anpassung erfolgen, damit die Arbeit uneingeschränkt fortgesetzt werden könne.

„AWO, Caritas, Diakonie, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz und der Wohlfahrtsverband der jüdischen Kultusgemeinde leisten im sozialen Bereich eine großartige und unverzichtbare Arbeit. Sie sorgen damit aktiv für den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt. Daraus wird deutlich, dass diese Arbeit weit mehr ist, als nur die Realisierung einer kommunalen Pflichtaufgabe“, so Gérard Ulsmann, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

In den vergangenen 20 Jahren hätten die Mitglieder der Freien Wohlfahrtspflege lediglich zwei kleinere Erhöhungen von Seiten der Stadt erhalten. „Das kommt angesichts der jährlichen Kosten- und Lohnsteigerungen einer Kürzung gleich. Im kommenden Doppelhaushalt der Stadt Wuppertal für die Jahre 2022/2023 müssen daher die tatsächlichen Belastungen der Freien Träger berücksichtigt werden. Die geforderte jährliche Dynamisierung findet daher von unserer Seite aus Unterstützung, denn sie trägt den tatsächlichen Kostensteigerungen Rechnung“, so Ulsmann.

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Mit „großem Interesse“ haben die Freien Demokraten eine Verwaltungsvorlage für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Kenntnis genommen, aus der hervorgehe, dass Kindertagesstätten kostengünstiger von Freien Trägern betrieben werden könnten als von der Stadt selbst. „Freie Träger erbringen die Leistungen effektiver und wirtschaftlicher als die Stadt. In der Vergangenheit wurde das von Seiten der Verwaltung gerne in Abrede gestellt. Von daher überrascht und freut uns diese Aussage seitens der Kämmerei gleichermaßen und wir hoffen, dass viele der dringend benötigten Kitaplätze in unserer Stadt durch die Freie Wohlfahrtpflege bereitgestellt werden können. Von daher werden wir uns in den kommenden Haushaltsplanberatungen für die geforderte Dynamisierung der Zuschüsse an die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege einsetzen“, meint Ulsmann.