1. Lokales

Wuppertaler CDU kritisiert Aussagen von OB Uwe Schneidewind

Kritik an Schneidewind-Aussagen : CDU: „Mit und im Zweifel auch ohne den OB“

Der Kreisvorsitzende der Wuppertaler CDU, Gregor Ahlmann, zeigt sich „verwundert“ über die Aussagen von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind mit Blick auf dessen Zusammenarbeit mit der CDU.

Statt an den dringenden Sachthemen zu arbeiten, verhedderte sich der Oberbürgermeister „in seiner teilweisen toxischen Kommunikation“. Die CDU-Fraktion arbeite „zielgerichtet mit den anderen Parteien des Stadtrates an der Lösung in Fragen der Zusammensetzung des Verwaltungsvorstandes und der Aufstellung der Haushalte für die Jahre 2022 und 2023“.

Diese sachorientierte Vorgehensweise als „schwindsüchtig“ zu bezeichnen, zeuge „zum einen von mangelndem Respekt vor parlamentarischen Abläufen und zum anderen von einer verqueren Sicht auf seine Rolle in diesen Prozessen“.

„Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass der Oberbürgermeister in den letzten Monaten, insbesondere durch seine Haltung zu unserem Stadtdirektor Dr. Slawig, die Prozesse eher chaotisiert hat“, so Ahlmann. Als „spalterisch empfindet Ahlmann die Einlassungen des Oberbürgermeisters, dass er gerne mit innovativen und jungen Kräften aus CDU- und SPD-Fraktion zusammenarbeiten möchte. Es sei „ein einmaliger Vorgang, dass ein Oberbürgermeister derart in die inneren Angelegenheiten der Fraktionen eingreift“, kritisieren die Christdemokratinnen und Christdemokraten.

  • Symbolfoto.
    Gespräche zur BUGA 2031 : Noch vier Termine bis Ende Mai
  • OB Uwe Schneidewind (vorn) und Kämmerer
    Personalie Slawig : OB Schneidewind: „Klarheit für den weiteren Prozess“
  • Der Eingangsbereich des Hauses der Integration
    Meet & Eat : Einladung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Die CDU Wuppertal werde „ihre Fraktion darin unterstützen, jenseits der Befindlichkeiten des Oberbürgermeisters sachorientierte Politik für Wuppertal umzusetzen. Dies ist in der Vergangenheit schon geschehen und wird auch in den nächsten drei Jahren gelingen, mit und im Zweifel auch ohne den Oberbürgermeister.“