WSW-Kampagne soll Image der Busfahrer aufwerten

WSW-Kampagne soll Image der Busfahrer aufwerten

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) haben am Montag (19. Oktober 2015) eine Aktion gestartet, um das Image der Busfahrerinnen und Busfahrer zu verbessern. Auf ausgewählten Linien sowie an 50 Wartehäuschen haben ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer künftig die Gelegenheit, eine Notiz mit Anregungen, Wünschen, Lob oder Kritik zu hinterlassen.

"Zugegeben: Jeder hat sich schon mal über einen Busfahrer oder eine Busfahrerin geärgert. Unfreundlich, unpünktlich, null Ahnung von Tarifen und Fahrplänen und fahren ohne Rücksicht auf die Fahrgäste — das dürften die häufigsten Kritikpunkte der Kundinnen und Kunden sein. Entsprechende Kommentare finden sich denn auch häufiger auf der Facebook-Seite der WSW oder in den Leserbriefspalten der lokalen Zeitungen. Ob diese Kritik berechtigt ist oder nicht, sie bestimmt das Bild, das die Wuppertalerinnen und Wuppertaler von ,ihren‘ Busfahrerinnen und Busfahrern haben", erklären die WSW.

Aber: "Der überwiegende Anteil der Kolleginnen und Kollegen bringt die Fahrgäste pünktlich und sicher ans Ziel", so die Initiatorinnen und Initiatoren der Aktion. Sie wünschen sich mehr Respekt von ihren Fahrgästen — gerade auch wenn es mal nicht so gut läuft. Ziel ist ein besseres Miteinander.

An insgesamt 50 Wartehäuschen an Wuppertaler Bushaltestellen können die Fahrgäste Notizen hinterlassen. Foto: WSW

Die beschrifteten Zettel werden eingesammelt und ausgewertet. "Wir sind selbst sehr gespannt, was unseren Fahrgästen beim Busfahren wichtig ist", heißt es, "auf viele Dinge wie Fahrpläne, Linienangebot oder die Ausstattung der Busse haben wir natürlich keinen Einfluss, aber was das Miteinander im Bus angeht: Da werden wir die Anregungen gerne aufnehmen." Zudem soll es Rückmeldungen geben.

Das Konzept der Kampagne wurde auf Grundlage von Ideen der Busfahrerinnen und Busfahrer von einer Wuppertaler Agentur ausgearbeitet. Es wird von der Geschäftsführung der WSW mobil und der VSG, bei der die meisten der rund 800 Beschäftigten des Busfahrdienstes angestellt sind, unterstützt. Es gehe "um das Verhältnis von Mensch zu Mensch im Bus zwischen der Frau oder dem Mann am Steuer und den Fahrgästen".