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WfW / Freie Wähler in Wuppertal: „Kämpfen für alle Stadtteile“

Kommunalwahl 2020 : WfW / Freie Wähler: Dahlmann ist OB-Kandidat

Die Wählergemeinschaft für Wuppertal / Freie Wähler hat am Donnerstag (27. Februar 2020) ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl gewählt. Nominiert wurden 33 Bewerberinnen und Bewerber für die Wahlkreise. Für den Posten des Oberbürgermeisters kandidiert Fraktionsgeschäftsführer Henrik Dahlmann, der einstimmig gewählt wurde.

In seiner Bewerbungsrede sagte er: „Wuppertal braucht in vielen Bereichen einen Neustart, und dafür trete ich an. Es gilt, das bergische Städtedreieck zu stärken, es gilt, verantwortungsvoll mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger umzugehen. Es gilt, den Einwohnern dieser Stadt zuzuhören und ihre Ideen und Sorgen ernst zu nehmen. Wuppertal kann mehr! Wir müssen unsere Stärken pflegen und entwickeln: die Natur erhalten, den Bürgerinitiativen zuhören, die vielen mittelständischen Unternehmen stärken. Wir müssen an unseren Schwächen arbeiten: Arbeits- und Perspektivlosigkeit zurückdrängen, die Wuppertaler Problembezirke entwickeln, Angsträume beseitigen und Wuppertal zu einer kinderfreundlichen Stadt machen. Wir brauchen keinen Transformationsprozess, denn Wuppertal muss sich nicht grundsätzlich verändern. Wuppertal ist gut, doch es geht noch besser! Und wir müssen es besser machen!“ Weitere Schwerpunkte sollen die Themen Sicherheit, Sauberkeit und politische und wirtschaftliche Transparenz bilden.

Die Ratsreserveliste umfasst 18 Kandidatinnen und Kandidaten. Die Fraktionsmitglieder um Spitzenkandidat Ralf Wegener, Heribert Stenzel und Bettina Lünsmann wurden einstimmig bestätigt und führen die WfW/Freie Wähler in den Wahlkampf. Der Vereinsvorsitzende Axel Straub: „Die Wählergemeinschaft für Wuppertal hat ein sehr gutes Team aufgestellt. Wir sind die bürgerliche Mitte und gehen mit klaren Vorstellungen und mit Optimismus in den Wahlkampf. Die WfW/Freie Wähler vertritt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, wir müssen auf keine Parteiideologie Rücksicht nehmen.“ Man setze sich ein „für mehr Bürgerbeteiligung, den Erhalt der Kleinen Höhe, die Ablehnung einer Forensik und die Bewahrung des Wuppertaler Grüngürtels ein. Außerdem steht der verantwortungsvolle Umgang mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger immer im Vordergrund“, heißt es.

Man lehne „die jährlichen millionenschweren Mehrkosten für ein Pina-Bausch-Zentrum“ ab. Auch die Anmietung der alten Bundesbahndirektion ist nicht im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, denn dies bedeutet ebenfalls Mehrkosten in Millionenhöhe. Geld, was an anderer Stelle fehlt.“ Staub: „Wir kämpfen für alle Stadtteile Wuppertals. Wir sind stolz darauf, dass wir unter anderem die neue Ortskernplanung in Cronenberg durchsetzen konnten und nach jahrelangem Stillstand an der Kirchhofstraße endlich den Durchbruch für den Neubau der Brücke geschafft haben.“