Weniger Risiken für Mensch und Umwelt

Weniger Risiken für Mensch und Umwelt

Autonome Fahrzeuge, Big Data, Amok und Pandemien, Safety and Security, Industrie 4.0 — das sind die Themen der 3. Wuppertaler Sicherheitstage am 27. und 28. Mai 2015 an der Bergischen Universität Wuppertal.

Experten aus Wissenschaft und Praxis präsentieren aktuelle Herausforderungen für die Sicherheitswissenschaft und diskutieren künftige gesellschaftlichen Bedarfe. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an sicherheitswissenschaftlichen Fragen und Lösungen interessiert sind. Eine Anmeldung ist ab sofort unter www.wst.uni-wuppertal.de möglich. Anmeldefrist ist der 4. Mai 2015.

Der Innovationsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft ist im Dauerbetrieb. "Die Sicherheitstechnik erhebt dabei den Anspruch, den Innovationsprozess für Mensch und Umwelt so mitzugestalten, dass unvertretbare Risiken gänzlich vermieden oder minimiert werden", sagt Prof. Dr. Ralf Pieper, Stellv. Leiter der Abteilung Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität. Seit 40 Jahren gibt es in Wuppertal das Fach Sicherheitstechnik. "Die in dieser Zeit geleistete sicherheitswissenschaftliche Forschung und Lehre hat wesentliche Beiträge zur Minimierung von Risiken für Mensch und Umwelt erbracht", so Prof. Pieper.

Tausende — seit 1975 an der Bergischen Universität — ausgebildete Sicherheitsingenieure arbeiten inzwischen in Betrieben, Dienstleistungseinrichtungen, Behörden und Wissenschaftseinrichtungen auf der ganzen Welt, tragen dort zur Umsetzung von sicherheitswissenschaftlichen Erkenntnissen und damit zu sicheren gesundheits- und umweltgerechten Prozessen bei. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland erwarten die Organisatoren der 3. Wuppertaler Sicherheitstage am 27. Mai zu einem Alumni-Abend im Gästehaus der Bergischen Universität.

Beim Symposium am 28. Mai gibt es dann Vorträge und Diskussionsrunden von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu den Themen "Arbeit und betriebliche Arbeitspolitik im gesellschaftlichen Umbruch", "Smart Factory — Menschengerechte Produkt- und Arbeitsgestaltung auf dem Weg zur Industrie 4.0?", "Technische Zuverlässigkeit — Sicherheitsbewertung von autonomen Fahrzeugen", "Big Data — Risikoanalytik und Informationssicherheit bei technisch komplexen Produkten in der Nutzungsphase", "Brücken zwischen 'Safety‘ und 'Security‘", "Amok — Ursachen, Gefahrenabwehr und Prävention" sowie "Pandemien — Risikolage und kritische Bestandsaufnahme der Präventionskonzepte". Das Symposium findet von 9 bis 17 Uhr im Hörsaalzentrum FZH auf dem Campus Freudenberg statt.

Mehr von Wuppertaler Rundschau